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Gocycle G3

GoCycle, Mando Footloose, Hercules E-Versa, Birdy Hybrid
Pibach
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Re: Gocycle G3

Beitrag von Pibach » Sa 16. Sep 2017, 12:11

Der Motor steckt beim Gocycle übrigens in der Vordernabe. Inclusive einer Übersetzung. Controller ist auch dort direkt verbaut.

Bild
Bild


"Powered front fork. Includes motor, gearbox and controller."

Quelle

Finde ich nicht schlecht gelöst. Da man die Motorgabel auch einzeln kaufen kann (693 EUR), ist das evtl. auch als Nachrüstsatz für ein 20" Faltrad interessant?

Raffineur
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Re: Gocycle G3

Beitrag von Raffineur » Sa 16. Sep 2017, 12:33

Um ehrlich zu sein, ich hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, einen Motor als Vorderradnabe zu verwenden :oops: Es gäbe sogar Akkus, die sich im Rahmen verstecken ließen. Scheiterte nur daran, dass ich kein E-Bike kenne, das mit E-Unterstützung weit genug fahren würde ;) Und dass mein Dahon vorne 74 mm Einbaubreite hat :(

Ich fahre zwar einen Seitenfalter, der auch mit 100 kg Belastung noch hinreichend stabil ist, finde das Prinzip aber nicht sonderlich elegant. Dann lieber die Untenrum-Falter à la Birdy und GoBike (und für den Hinterbau auch das Brompton). Nicht nur, weil der Rahmen ohne Gelenk stabiler ist, sondern weil ich die Kombination aus Vollfederung und Faltung elegant finde.

Die Krönung wäre nicht nur eine einseitig aufgehängte Gabel, sondern auch ein ebensolcher Hinterbau, wie eben das Gocycle, aber auch IF Mode und IF Move. Die letzteren beiden freilich wieder mit Gelenken im Rahmen. Wenn man bedenkt, dass es sogar BMW-Motorräder mit einseitigen Aufhängungen gibt, dürfte die Stabilität bei uns Radlern kein Problem sein. Zumindest die "Righty"-Gabel an meinem GoBike wirkt ziemlich robust. Vermutlich liegt das Gewicht bei gleicher Stabilität etwas höher, aber dafür verringert sich das Faltmaß. Ein klassischer Trade-Off. Das Gocycle verwendet das superleichte (teure?) Magnesium als Material.

Auch gegen die Kapselung der Kette hätte ich nichts, eine sinnvolle Schaltung (Rohloff, Pinion) vorausgesetzt. Das "Gocycle ohne Motor" namens Evolution Pro habe ich übrigens hier wiedergefunden: http://www.bromptonauten.de/konkurrenz2.html (bis ungefähr zur Hälte hinabscrollen). Demnach wäre das Faltmaß sogar kleiner als beim Brommie :o Habe den Hersteller mal angemailt, ob es davon noch Restbestände gibt.

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Re: Gocycle G3

Beitrag von alterfalter2 » Sa 16. Sep 2017, 14:11

@ Raffineur
"Außerdem hätte ich gerne Schutzbleche und einen Gepäckträger. Was das Faltmaß bereits wieder vergrößert."

Schutzbleche gibt es serienmäßig und einen Gepäckträger vorne auch (ähnlich dem Brompton, nur simpler gelöst).
Das war jedenfalls beim G1 so.
Das gocycle ist wg. des gegossenen Rahmens so leicht, trotz Akku, der sich übrigens leicht zum Laden herausnehmen läßt. Es ist auch ohne Motoreinsatz wirklich gut zu fahren, ideal für den Einsatz in der Großstadt.
Der Antrieb ist sauber und komplett gekapselt - ich kenne kein anderes Fahrrad, das sich leichter und schneller reinigen läßt. Mit Unterstützung bis 19mls ist es auch schnell und spurtstark - mich hat nur das etwas nervige Motorgeräusch gestört, der ist aber in der Regel nicht im Dauereinsatz, sondern dient nur als zusätzlicher Schub an Steigungen oder beim flotten Beschleunigen.
Eine andere Schaltung bekommt man offenbar weniger gut verbaut bei den Laufrädern, wüßte nicht wie..

Gruß TIL

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Re: Gocycle G3

Beitrag von Raffineur » Sa 16. Sep 2017, 17:40

@alterfalter2:
Stimmt, Schutzbleche habe ich auf der Homepage gesehen. Der "Gepäckträger" für vorne sieht jedoch eher wie eine Lenkertasche aus.

Hier habe ich einen Zeitschriftenartikel über die Karbon-Kinetics-Bikes gefunden:
http://www.eurekamagazine.co.uk/design- ... tage/2233/. Das Faltmaß soll nur 60 x 48 x 25 cm betragen. Das ist deutlich weniger als ein Brompton :o Demnach hätte das Evolution Pro ohne Elektrifizierung in Carbon-Ausführung 3.295 £ gekostet :shock: Und damals war das Pfund noch mehr wert als heute. Das Evolution Sport aus Leichtmetall wäre dafür bereits für 495 £ zu haben gewesen. Im Vergleich ein Schnäppchen ;) Offenbar hat es aber keines von beiden je auf den Markt geschafft. Schade :(

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Re: Gocycle G3

Beitrag von alterfalter2 » Sa 16. Sep 2017, 23:58

@ Raffineur
"Der "Gepäckträger" für vorne sieht jedoch eher wie eine Lenkertasche aus."

Letztlich ist der Gepäckträger nur eine Stange, an der man verschiedene Taschen anbringen kann, ähnlich dem System, das Pathless Pedals am Brompton für die Anbringung eines Rucksacks am Brooks Sattel anbietet. Mit etwas Phantasie kann man sich alles Mögliche denken, nicht nur Rucksäcke oder Carradice saddlebags.
Für schwere Lasten ist das sicherlich nicht gedacht.

Gruß TIL

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Re: Gocycle G3

Beitrag von Pibach » So 17. Sep 2017, 16:50

Raffineur hat geschrieben:
Sa 16. Sep 2017, 12:33
Scheiterte nur daran, dass ich kein E-Bike kenne, das mit E-Unterstützung weit genug fahren würde ;)
Du kannst mit etwa 10Wh/km rechnen, ohne Treten, wenn Du zügig fährst (also 30km/h oder Stopp-n-Go oder Berge).
Bei 50% Zutreten und einer Tour von 100km bräuchtest Du also ca. 500Wh Akku.
Aktuell beste Zelle wäre die Panasonic NCR18650GA mit ca 13Wh. Bräuchtest davon also etwa 40 Stück. Wiegt dann ca 2kg. Die Zelle liegt bei ca 7,- EUR Stück. Also 280,- EUR. Also nicht die Welt.

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Re: Gocycle G3

Beitrag von Raffineur » So 17. Sep 2017, 17:38

Ich habe zwar einige E-Bike-Touren gemacht, aber keine davon war länger als 45 km. Davon abgesehen gebe ich zu, dass ich mich kaum auskenne. Deshalb sei mir die dumme Frage gestattet: Wenn es so preisgünstig, einfach und vom Gewicht her leicht ist, längere Reichweiten zu erzielen, warum sind dann alle erhältlichen E-Bikes so schwer, so teuer und machen nach höchstens 80 km schlapp?

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Re: Gocycle G3

Beitrag von Pibach » So 17. Sep 2017, 19:51

Raffineur hat geschrieben:
So 17. Sep 2017, 17:38
Wenn es so preisgünstig, einfach und vom Gewicht her leicht ist, längere Reichweiten zu erzielen, warum sind dann alle erhältlichen E-Bikes so schwer, so teuer und machen nach höchstens 80 km schlapp?
Die verwenden einerseits nicht die neuesten Zellen. Andererseits ist das ja auch nur der Zellenpreis. Muss noch zu Akkupacks verlötet bzw. punktgeschweißt werden. Dann kommt noch fette Marge drauf.
Warum die Akkupacks bzw. die Elektroräder in EU so teuer sind ist eine interessante Frage. Liegt wohl an der hohen Zahlungsbereitsschaft verbunden mit dem schnell wachsenden Markt.

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Re: Gocycle G3

Beitrag von Raffineur » Mo 18. Sep 2017, 18:21

Soeben die Antwort von Gocycle erhalten:
Hi […],

Thank you very much for your email and your interest in Gocycle.

At the moment, we do not have a non-powered version of the Gocycle.

However, it is possible to switch off the motor, so if you don’t want to use it, it won’t assist you.

In this way, you can use the Gocycle as a standard pushbike without any motor assistance.

The motor will not slow you down, if not in use.

If you haven’t tried it, I would recommend to book a test ride with one of our dealers to experience the Gocycle for yourself.

A map with all dealers can be found here - https://gocycle.com/buy-one/

Kind regards,

Luca

Gocycle Customer Service
Email: customerservice@gocycle.com
Phone: +44 (0) 203 044 2120
Web: www.gocycle.com
Das heißt dann wohl, dass vom Evolution Pro und Evolution Sport nichts mehr an Lager ist oder beides nur Prototypen waren :cry:

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Re: Gocycle G3

Beitrag von alterfalter2 » Di 19. Sep 2017, 00:17

@ Raffineur
"Das heißt dann wohl, dass vom Evolution Pro und Evolution Sport nichts mehr an Lager ist oder beides nur Prototypen waren :cry:"

..das kann schon sein. Wie ich bereits schrieb, fährt sich das gocycle hervorragend auch ohne Motoreinsatz und der Motor bremst keinesfalls. Als Nachteil bleibt nur das geringe Zusatzgewicht vom Motor, der Akku lässt sich leicht herausnehmen. Ich habe das gocycle tatsächlich meist ohne Motoreinsatz gefahren, brauchte ihn nur zum Beschleunigen beim Anfahren und vielleicht mal an einer Steigung. Gebraucht war das gocycle damals auch nicht teuer, kostete mich ca. € 1300.- und es war nur ein halbes Jahr alt und offensichtlich so gut wie nicht gefahren.

Gruß TIL

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