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Falt e-bike für größere Touren

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Klappphantom
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Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Klappphantom » So 19. Mär 2017, 20:47

Hallo,

wer hat mit einem Falt e-bike schon größere Touren unternommen welchen Hersteller habt ihr gewählt?
Ich suche was robustes mit bequem Faktor ;)

Gruß

alterfalter2
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von alterfalter2 » So 19. Mär 2017, 21:37

@ Klappphantom

Moin,
ich fahre seit einiger Zeit ein Airnimal Joey Move mit BionX-antrieb, bin damit sehr zufrieden und dadurch wieder super fit geworden auf langen Strecken. Der Motor unterstützt bis 19mls/h (ca. 30km/h), das Rad wiegt
mit Akku keine 19kg und läßt sich super klein falten, hat 24" Laufräder.
Hier gibt es einen Bericht aus der ersten Zeit mit meinem Airnimal:
http://faltrad.blogspot.de/2009/08/test ... -joey.html
Es lassen sich gut Packtaschen am stabilen Gepäckträger befestigen, inzwischen habe ich auch ein gutes Set Schutzbleche montiert, bei dem das Vordere leicht abnehmbar ist.
Ich habe das Airnimal vornehmlich für Fahrten zum Arbeitsplatz bei gutem Wetter genutzt, 2x 26km - das ging mühelos, selbst mit durch Einkauf voll bepackten Packtaschen. Airnimal ist ein Hersteller in Cambridge, UK, der hochwertige Falträder baut: http://airnimal.eu
Inzwischen fahre ich die Strecke mit einem Liegerad ohne Motor, bin fit genug dafür - bei schlechtem Wetter nehme ich ein kleines Faltrad als Zubringer zum Bahnhof und fahre mit S-Bahn weiter.
Ich trage mich mit dem Gedanken, das Joey Move zu verkaufen, weil ich es nicht mehr regelmäßig nutze.
Bei Interesse bitte melden..

Gruß aus Hamburg
TIL

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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Radla » Mo 20. Mär 2017, 00:05

Vielleicht etwas O.T, aber ich finds spannend: http://bad-bike.it/bad-en/ ;)

CycoRacer
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von CycoRacer » Mo 20. Mär 2017, 08:42

Bei mir ist es ein Ebike Solutions Dahon IOS P8 geworden. Fahre aber momentan nicht mehr soviel damit rum, sondern es sorgt eher für nette Begleitung bei meinen längeren Radtouren. Auch 24 Zoll und etwa 23 kg Gewicht.

reisen-f19/morgens-um-7-00-durchs-ruhrg ... 9-s58.html
mein-faltrad-f49/dahon-ios-p8-t4411-s10.html


Hier habe ich es her (ganz gute Auswahl):

https://www.faltradxxs.de/2287-Pedelecs/

In der aktuellen Auswahl finde ich auch das Node D7 mit Pendix Antrrieb sehr interessant.

Gruss
Reimund

EmilEmil
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von EmilEmil » Mo 20. Mär 2017, 16:36

Läßt man die notorischen Flachland-Tyroler (= ich fahr keine Steigungen und Gegenwind gibts nur im beruflichen Alltag) mal außen vor, sollte man bei größeren Touren darauf achten, ein Radl zu haben, bei dem die Entfaltung stimmt (Für den nicht so tief mit dem Thema Vertrauten : Entfaltung = Ablauflänge eines Laufrades bei einer Kurbelumdrehung. Banal ausgedrückt: Je größer die Entfaltung (jaja in "Meter" gemessen und nicht als "beer-zinken" :D :mrgreen: :D ).
Da haben viele Hersteller schon bei nicht elektrifizierten Falträdern ihre Schwierigkeiten, besonders der Fernasier mit seinem kindischen Spieltrieb !
Dabei ist es im Grunde ganz einfach: Je kleiner die Laufradgröße, desto größer muß die Kettentriebübersetzung sein (d.h. ein großes Kettenblatt ( > 60-er Zähne ?) vorn, was aber teuer und meist auch kaum zu kaufen ist).
Richtwerte für die Entfaltung (Bei den Gängen sind immer effektive Gänge adressiert (also keine Überschneidungen !)) sind:
1) 3-Gang Getriebenaben: Emin = 3,33 [m], Emax = 6,19 [m] ==> für flache Städte wie Berlin, Hamburg .....
2) 8- bis 11-Gang-Schaltung (Kette oder Getriebe) Emin = 2,00 [m], Emax = 8,18 [m] für hügeliges Gelände (bis 13 % Steigung ?). Die 8-Gang-Schaltung hat da Emin = 2,40 [m], Emax = 7,34 [m].
3) 3x8- bis 3x11-Gang-Schaltung Kette oder Getriebe (14 Gang oder Kombischaltung) Emin = 1,50 [m], Emax = 9,12 [m] für gebirgiges Gelände (bis 20 % Steigung ?). Die 14 Gang-Getriebenabe hat da Emin = 1,60 [m], Emax = 8,42 [m], das ist schon etwas schlapp.
Zur Orientierung:
Ein Rennradler mit 2-fach Kompakt-Übersetzung (11-26, 50-34) hat : Emin = 2,80 [m], Emax = 9,73 [m];
Ein Mtb-ler (mit lange Zeit, 2000 bis 2010, üblichen 3x9 (22-32-44, 11-34)) hat : Emin = 1,35 [m], Emax = 8,34 [m].
Eine einfache Regel besagt: Bei kleinerer Entfaltung werden größere Steigungen befahren und korresspondierend auch größere Gefälle. Nicht unberücksichtigt lassen sollte man, daß jeder Radler auch die Trittfrequenz variieren kann und in der Praxis variiert. Bei Hobby-Radlern zB von 60 [1/Min] bis 100 [1/Min].
Zusammen mit der Entfaltung definiert die Trittfrequenz eine Geschwindigkeit, die eine Leistungs-Anforderung für den Radler vorgibt. Wenn ein Radler diese Leistung nicht aufbringen und keine kleinere Entfaltung mehr schalten kann, sackt die Trittfrequenz automatisch ab. Irgendwann ist ein flüssiger Tritt nicht mehr möglich (unter 50 [1/Min] ?). Meine normale Trittfrequenz liegt zwischen 75 [1/Min] und 80 [1/Min] in ebenem Gelände und 60 [1/Min] bei starken Steigungen (über 13%) , im Gefälle sind es 100 [1/Min] , extremal sogar über 110 [1/Min].
Rechnet man das in Geschwindigkeiten (Emin = 1,50 [m], Emax = 9,12 [m]) um, so ergibt sich ein Bereich von 5,4 [km/h] bis 55 [km/h] bei Trittfrequenzen Kmin = 60 [1/Min] bis Kmax = 100 [1/Min].
Wer weniger Entfaltungsumfang am Radl besitzt, muß bei der Übersetzungs-Auswahl die Entscheidung, Bergauffahren (Überhaupt können) oder Bergabfahren ( = Mittreten) treffen. Sinnvoll für die meisten Radler ist dann den Fokus aufs Bergauffahren zu legen (Runter rollen sie immer :D , bei ca 7% Gefälle etwa 45 [km/h] !).
Was ändert sich bei Elektro-Unterstützung ? Von der Analyse eigentlich gar nichts.
In der praktischen Ausführung aber eine ganze Menge !
Den Unterschied macht die Geschwindigkeits-Unterstützung aus. Mit einem E-Bike (Bis 45 [km/h] ) gelten die angeführten Überlegungen 1:1. Also "Gutes E-Bike = Gutes Radl plus Elektro-Motor". Dann gibt es durch den Zuwachs an Leistung auch auf allen Strecken eine größere Schnittgeschwindigkeit. Wie das in der Realtität aussieht ? Keine Ahnung, ein E-Bike bin ich noch nicht gefahren.
Dafür bin ich ein Pedelec über 85 [km] von der Fa.Flyer mit Panasonic-Mittelmotor (Nexus 8-Gang-Nabe) in praktisch ebenem Gelände gefahren. Die Bilanz war ernüchternd, denn die Durchschnitts-Geschwindigkeit war geringer als wenn ich ohne Elektro-Schub gefahren wäre. Dafür sind zwei Ursachen maßgebend: Nummer 1 ist die Tatsache, daß die Übersetzung der Nexus auf eine maximale Geschwindigkeit von 33 [km/h] ausgelegt war (Auch in der Ebene gibt es sanfte Steigungen um 7%, die der Flyer (Unterstützungsstufe 2) zwar mit mehr als 20 [km/h] bewältigte und damit etwas schneller war als ohne Unterstützung, das zugehörige Gefälle wurde nur mit 33 [km/h] gefahren, während ich normal da mit > 40 [km/h] runterfahre. Nummer 2 ist die Tatsache, daß nach 52 [km] die Lade-Kapazitäts-Anzeige das nahe Ende anzeigte, und ich bei 55 [km] die Unterstützung abgeschaltet habe: Tiefentladung ist für einen Akku sicher keine gute Übung ! Ob der Akku eine automatische Abschaltung hatte, wußte ich nicht (ich war zu faul, um voher seitenlang eine Anleitung zu lesen :roll: ). Die letzten 30 [km] fuhr ich ohne Unterstützung ein schweres und zähgängiges Rad.
Fazit: Der Flyer hatte 3 Unterstützungsstufen: Die erste kompensiert gerade mal das schwere und schlechte Fahrrad (Man zahlte dafür aber ca 2500 [€]). Die zweite Stufe war halbwegs akzeptabel bei begrenzter Reichweite (55 [km]). Die dritte Stufe habe ich nicht probiert.
Für mich käme nur ein E-Bike in Frage, um bei erhöhter Schnittgeschwindigkeit entferntere Ziele in Angriff zu nehmen. Ein Pedelec wäre für mein normales Fahren (der Fitness halber ca 2x /Woche 60 [km] mit einigen Ausreißern von 100 [km] und mehr im Jahr) eher kontraproduktiv.
Im Übrigen betrachte ich die immer weitere Verbreitung von Pedelec ziemlich kritisch: Muß denn zB ein junger Mann von 20 Jahren unbedingt ein Pedelec fahren ? Das fällt mir zunehmend häufiger auf.
Und dann diese Pseudo-Umweltfreundlichkeit, die sich die Besitzer einreden. Ein Lithium-Akku ist nicht umweltfreundlich. Und der notwendige Ersatz nach 3 Jahren schon mal gar nicht.
Es gibt viele Gründe für ein Pedelec und nur ganz wenige dagegen. So ist das Leben !
Und eine Ideologie aus einer kritischen Haltung zu machen, ist nicht mein Ding und führt zu nichts.

MfG EmilEmil

Klappphantom
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Klappphantom » Di 21. Mär 2017, 11:22

Ja, dann sag ich erstmal Danke und arbeite mich durch die Infos. Ist ein weites Feld!

Bin 3 Tage unterwegs und guck mal, ob die Zeit für diverse Fahrradläden reicht...

Gruß
Manfred

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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Motte » Di 21. Mär 2017, 14:15

Keine spezielle Kaufempfehlung – nur so allgemeine Hinweise:

Wer mit einem Rad auf eine längere Reise geht – bzw. sehr lange Touren fährt, hat meist (viel) Gepäck dabei. Und benötigt in jedem Fall ein robustes zuverlässiges Rad.

Bei Faltreiserädern (außerhalb von Städtetouren) geht, meiner Meinung nach, robust vor Faltgeschwindigkeit und Faltmaß. Fahrräder mit großen Laufrädern laufen ruhiger – das ist bei langen Touren (außerhalb von „Single Trails“) angenehmer. Einmal wenn es um Bodenwellen geht und dann auch, wenn es um den Geradeauslauf geht. (ich weiß, das den nicht die Radgröße bestimmt, sondern der Nachlauf bestimmt – aber bei Faltern mit größeren Rädern ist das im Regelfall konstruktiv so gelöst.)
Ein Falter mit 24 oder 26 Zoll kann daher die bessere Lösung sein.

Nach meiner Erfahrung sind im Zweifel Steckverbindungen (der Lenksäule) haltbarer als Faltgelenke. Steckverbindungen werden u.a. beim Bernds Faltrad, bei Bike Friday, bei Airnimal Falträdern verwendet.
Was nicht heißt, dass ein Faltgelenk an der Lenksäule z.B. am Tern nix taugt, es ist in Extremsituationen nur anfälliger und braucht mehr Wartung. Dafür ist ein Gelenk im Alltag praktischer, weil dann kein Lenker an den Zügen irgendwo rum baumelt. Auf der anderen Seite ist die Wahl der Lenker beim Faltgelenk eingeschränkt. Rennlenker oder lange Hörnchen vertragen sich dann oft nicht mehr mit dem Faltvorgang.

Für Falträder als E-Bikes gelten nun auch keine großartig anderen Regeln als für normale Räder.
Die Antriebstechnik von E-Bikes unterliegt stetem Wandel. Die Reichweiten werden immer größer und die Motoren und ihre Steuerung immer ausgefeilter. Von daher ist es schwierig ein neues E- Bike mit einem E- Bike aus z.B. 2010 zu vergleichen.
Ein Reise – E Bike sollte die Möglichkeit bieten, neben dem Gepäck auch einen zweiten oder leistungsstärkeren Akku Satz mitzunehmen. Das muss der Gepäckträger hergeben. Um hinten nicht zu viel Gewicht aufzuladen, sollten Lowrider zusätzlich genutzt werden können.
E – Bikes werden bei Touren häufig dazu genutzt höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erzielen oder größere Lasten bei steileren Anstiegen zu bewältigen. Motor und Akku (nebst Ladegerät, das bei größeren Touren ja mit muss) erhöhen das Gewicht das Rades. Gepäck ebenfalls.

Beides muss das Reiserad und damit auch das Reise – E-Faltrad bewältigen können. Es muss daher bei der Auslegung des Rahmens, der Anbauteile, der Übersetzung ohne Antrieb (siehe Beitrag Emilemil) und der Bremsen, diesen höheren Belastungen gerecht werden. Die sicherste Variante ist daher der Kauf eines Rades, welches genau für diesen Zweck auch angeboten wird. Oder die Elektrifizierung eines robusten für Radreise geeigneten Faltrades durch einen Fachbetrieb.

In jedem Fall solltest Du schauen, ob Du das (schwere Rad im ungefalteten Zustand) auch vernünftig anfassen und dann tragen kannst. Du wirst unterwegs immer mal auf Passagen (Treppen/Brücken) treffen, wo Du es anheben musst. Wenn dann am Rahmen keine Stelle zum Zugreifen vorhanden ist, stehst Du dumm da. Mit verschwitzten Händen hebt man z.B. kein Rad an der Sattelstütze. Zumal man dabei unangenehm die Hände verdrehen muss.

Welches Rad da genau in Frage kommt? Dazu kann ich nichts sagen, da ich mir vorgenommen habe, so lange es noch geht ohne Motor auszukommen. Und keine eigenen Erfahrungen mitbringe.
Wenn das Tern Vektron die gleichen Rahmenmaße hat, wie mein Tern Verge Tour, dann käme es (jedenfalls bei mir) in die engere Wahl.

Gruß

Udo

Pibach
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Di 21. Mär 2017, 17:09

Die Lösungen mit Mittelmotoren wiegen ja sehr viel, da ein aufwändiges Getriebe verbaut werden muss und der Motor wuchtiger ein muss, um bei den niedrigen Drehzahlen genügend Leistung abgeben zu können. Bei den typischen Faltradanwendungen (Intermodalität) stört das Gewicht aber. Zudem sind Nabenmotoren in den kleineren Rädern effizienter, wegen der etwas höheren Drehzahl. Sind aber nachteilig bei Steigungen. Daher wäre da die Frage, ob Deine Reisen eher in Bergen oder eher im Flachland stattfinden.

Ich finde übrigens nicht, dass große Räder per se ruhiger fahren. Ein 20" Rad mit 60mm Big Apple fährt z.B. wie ein Panzer und ist auch prima als Urban Utility Bike nutzbar, da die Beladung sehr tief bleiben kann. Siehe z.B. Speed Werkx. Es gibt sogar extra Reiseräder, die mit 20" Rädern werben. Nicht zuletzt das Moulton zeigt, wie das sehr ausgefeilt gehen kann (Entkopplung der Beladung von beweglichen Massen, nahe am Schwerpunkt). Siehe auch Diskussion hier.

Da gerade die Akkus besonders teuer sind und es von der Stange nur welche mit begrenzter Kapazität gibt würde ich bei dem Ziel Streckentauglichkeit den Akku selber bauen.

EmilEmil
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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von EmilEmil » Di 21. Mär 2017, 20:41

Pibach hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 17:09
Die Lösungen mit Mittelmotoren wiegen ja sehr viel, da ein aufwändiges Getriebe verbaut werden muss.......
Zudem sind Nabenmotoren in den kleineren Rädern effizienter, wegen der etwas höheren Drehzahl. Sind aber nachteilig bei Steigungen......
Ich finde übrigens nicht, dass große Räder per se ruhiger fahren. Ein 20" Rad mit 60mm Big Apple fährt z.B. wie ein Panzer und ist auch prima als Urban Utility Bike nutzbar, da die Beladung sehr tief bleiben kann. Siehe z.B. Speed Werkx. Es gibt sogar extra Reiseräder, die mit 20" Rädern werben.
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Da gerade die Akkus besonders teuer sind und es von der Stange nur welche mit begrenzter Kapazität gibt würde ich bei dem Ziel Streckentauglichkeit den Akku selber bauen.
Wie so häufig geht bei Dir leider Richtiges und Falsches durcheinander. Mittelmotoren können (und tun das auch) die angebaute Schaltung am Hintrrad benutzen. Warum müssen die ein aufwändiges Getriebe haben ? Nabenmotoren (ohne Getriebe) profitieren von der im Schnitt höheren Umdrehungszahl von kleineren Laufraddurchmessern. Bei Steigungen sollte der Betriebszustand kleine Drehzahl und großes Drehmoment sein, was ein Getriebe erfordert (Stichwort Drehmoment-Wandlung). Ein Getriebe kann ein Nabenmotor nur eingebaut haben, da die Fahrradschaltung entweder am Hinterrad wirkt oder der Motor dem Getriebe nachgeschaltet ist.
Vergleichbare Räder fahren mit großerem Durchmesser immer ruhiger. Das liegt daran, daß die Massenträgheit (Rotationsmasse) in der maßgeblichen Differentialgleichung etwa wie ein Dämpfungsterm eines 1-Massen-Feder-Dämpfer-Systems wirkt.
Selbstverständlich kannst Du Räder bauen, bei denen die Rotationsmasse eines 20"-Laufrades größer ist als bei einem 27" Laufrad. ZB 406-er Felge mit 102 [mm] Bereifung und 630-er Felge mit 23 [mm] Bereifung. Nur ein beratungsresistenter Rechthaber spricht dann von vergleichbaren Systemen.
Ohne daß ich mich bei E-Bikes gut auskenne: Akkus mit 500 [Wh] sind durchaus käuflich zu erwerben.
Bei Ladezustand 66% und Unterstützungsstufe 66% (Realistische Werte !) und einem Pedelec (250 [W]) ergibt sich eine Fahrdauer von 334 [Wh] / 167 [W} = 2 [h] . Bei 25 [km/h] sind das dann die bewußten 50 [km] Strecke.
Bei Ladezustand 66% und Unterstützungsstufe 66% und einem E-Bike (500 [W]) ergibt sich eine Fahrdauer von 334 [Wh] / 334 [W} = 1 [h].
Wieviel der TE selber bauen will und was, hat der TE noch nicht gesagt.
ES ist IMHO sinnlos seine eigenen (zusammengepickten) singulären Ansichten auf andere Personen zu projezieren. Deswegen geht es immer wieder durcheinander, schlimmer als beim Fernasier :D :mrgreen: :D

MfG EmilEmil

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Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Di 21. Mär 2017, 23:42

EmilEmil hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 20:41
Mittelmotoren können (und tun das auch) die angebaute Schaltung am Hintrrad benutzen. Warum müssen die ein aufwändiges Getriebe haben ?
Weil sie erstmal das Tretlager antreiben - das eine vergleichweise niedrige Drehzahl hat.
Ein Getriebe kann ein Nabenmotor nur eingebaut haben, da die Fahrradschaltung entweder am Hinterrad wirkt oder der Motor dem Getriebe nachgeschaltet ist.
Die meisten Pedelec-Nabenmotoren haben inzwischen ein Getriebe (Planetengetriebe) weil dann der Motor höher drehen kann und dadurch kleiner und leichter sein kann.
Das liegt daran, daß die Massenträgheit (Rotationsmasse) in der maßgeblichen Differentialgleichung etwa wie ein Dämpfungsterm eines 1-Massen-Feder-Dämpfer-Systems wirkt.
Hm.
Hast Du Dir dazu mal das 2. Video hier angesehen?

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