Updates Hier | Bilder Hier | Videos Hier

seit 30.7.2017 PAPA und brauche Hilfe in Form eines entspannten Moderators
3.2.2017 - Spendenbutton neu und Benutzerkarte - viel Spass damit
9.2.2017 - danke Gennaro ;) | 10.2.17 - danke cruisen ;) | 19.2.17 - danke Kringla - cool |27.2.17 - danke Ch.Bacca ...hammer | 28.2.17 danke 2halves1bike - uff - vielen Dank | 11.7.17 - voll toll Michael T. (user ?) ;-)

Falt e-bike für größere Touren

GoCycle, Mando Footloose, Hercules E-Versa, Birdy Hybrid
Pibach
Moderator
Beiträge: 8044
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Mi 22. Mär 2017, 00:00

EmilEmil hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 20:41
Bei Steigungen sollte der Betriebszustand kleine Drehzahl und großes Drehmoment sein, was ein Getriebe erfordert (Stichwort Drehmoment-Wandlung).
:?:
Der Punkt ist, dass jeder Motor immer nur gewissen Bereich hat, in dem er effizient arbeitet. Wenn er sowohl in der Ebene als auch an Steigung unterstützen soll, fällt zwangläufig einer dieser Teile in den ungünstigen Bereich - wenn der Antrieb ohne Schaltung auskommen muss. Durch die Schaltung, die der Mittelmotor nutzen kann, hat er also einen breiteren, günstigen Arbeitsbereich. Er ist im Nennbereich aber nicht so effizient wie ein Nabenmotor, wegen der niedrigen Drehzahl und wegen des Getriebes. Daher ist in der Ebene normalerweise ein Nabenmotor geeigneter, bei Steigungen der Mittelmotor.

Pibach
Moderator
Beiträge: 8044
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Mi 22. Mär 2017, 00:10

EmilEmil hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 20:41
Ohne daß ich mich bei E-Bikes gut auskenne: Akkus mit 500 [Wh] sind durchaus käuflich zu erwerben.
Sowas gibt es aber a) nicht in der Standardkonfiguration, also ab Kauf des Rades und ist b) extrem teuer. c) das gilt umso mehr für Speziallösungen, die dann exakt an das gekaufte Rad passen sollen, wenn es sowas für das gekaufte Rad überhaupt gibt.

De facto wird man dann eher mit 2 oder 3 Standardakkus hantieren. Was etwas umständlich ist, wenn man solche Strecken häufiger fährt. Solche Akkus sind aber dennoch nicht billig.

Akku selber bauen ist aber auch kein Hexenwerk. Die Frage, wie das dann nahtlos in das gekaufte Rad passt, kann aber tricky sein.

alterfalter2
Beiträge: 1261
Registriert: Do 29. Mär 2012, 23:09
Faltrad 1: Brompton M RD10
Faltrad 2: BikeFriday PocketLla
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1952
Wohnort: Hamburg

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von alterfalter2 » Mi 22. Mär 2017, 00:57

@ Pibach
"De facto wird man dann eher mit 2 oder 3 Standardakkus hantieren. Was etwas umständlich ist, wenn man solche Strecken häufiger fährt. Solche Akkus sind aber dennoch nicht billig."

..stimmt so nicht, @Pibach. Beim Brompton nano kommen diese Akkus zum Einsatz --> https://www.amazon.de/AGDA-36V-Kapazitä ... s=agda+36V
Für nichtmal € 50 ist das eine günstige Alternative - so billig kann keiner löten (wenn man nun nicht die Arbeitszeit außer acht läßt).
Zufrieden scheint man auch damit zu sein:
"Heute hatte ich - neben einigen Bürofahrten - die erste größere Ausfahrt (40 Km). Ein 4Ah Stunden hat etwa 20 Km durchgehalten. Allerdings habe ich mich nicht immer schieben lassen. Ein reiner Reichweiten-Test im Schiebebetrieb steht noch aus. Der Nachbau-Akku (AGDA 36V 4Ah) hat sich genau so gut geschlagen wie das Orginal. "
(Quelle: bromptonauten.de / Nano Erfahrungsbericht)

Gruß TIL

Pibach
Moderator
Beiträge: 8044
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Mi 22. Mär 2017, 12:57

Einen Bosch-Bohrerakku zu nehmen ist eine interessante Idee. Der ist mit 144Wh zwar kein Kapazitätswunder, aber bliebe immerhin flugreisetauglich. Wie wird denn da die Halterung gelöst?

Motte
Beiträge: 4901
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 19:27
Faltrad 1: Birdy Grey
Faltrad 2: Tern Verge S27H
Faltrad 3: Tern Link P24
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1958
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Essen - die Kulturhauptstadt

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Motte » Mi 22. Mär 2017, 16:07

Bevor ihr gleich über die Farbe der Anschlusskabel ausgiebig diskutiert, wartet doch erst einmal ab, was der TO überhaupt will. Fertiglösung oder selber basteln?

alterfalter2
Beiträge: 1261
Registriert: Do 29. Mär 2012, 23:09
Faltrad 1: Brompton M RD10
Faltrad 2: BikeFriday PocketLla
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1952
Wohnort: Hamburg

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von alterfalter2 » Mi 22. Mär 2017, 21:50

@ Pibach
"Wie wird denn da die Halterung gelöst?"

Das mußt Du bei Brompton nano erkunden, ich habe keines. Im Bromptonautenforum wurde das diskutiert und zwei Mitglieder haben sich ein Brompton nano aus GB bestellt.

Gruß TIL

EmilEmil
Beiträge: 1478
Registriert: So 17. Okt 2010, 10:50
Faltrad 1: 20" Falter
Faltrad 2: 24" Falter
Faltrad 3: FittiCROSSO
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Beikonstanze

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von EmilEmil » Do 23. Mär 2017, 12:50

Pibach hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 23:42
......
Weil sie erstmal das Tretlager antreiben - das eine vergleichweise niedrige Drehzahl hat.
.............
Die meisten Pedelec-Nabenmotoren haben inzwischen ein Getriebe (Planetengetriebe) weil dann der Motor höher drehen kann und dadurch kleiner und leichter sein kann.
.............
Das liegt daran, daß die Massenträgheit (Rotationsmasse) in der maßgeblichen Differentialgleichung etwa wie ein Dämpfungsterm eines 1-Massen-Feder-Dämpfer-Systems wirkt.
Du meinst also, daß ein Planeten-Getriebe bei einem Nabenmotor leichter ist als bei einem Mittelmotor ?
Denn ein Untersetzungsgetriebe brauchen beide. Ist zB bei meiner Bohrmaschine (750 [W]) auch so !
Die Drehzahl eines Laufrades (egal ob vorn oder hinten) ist im Schnitt 2x mal so groß wie die Umdrehungszahl am Tretlager. Daraus sollen sich so gravierende Gewichts-Unterschiede ergeben ? Interessant, interessant :D :mrgreen: :D !
Hab mir das Video angesehen. Eine bekannte Tatsache, sehr einprägsam und grafisch toll aufbereitet. Schönes Video. Dank für diesen Link.
Die Physik, die dahinter steht, wird aber nur in Ansätzen gestreift.

MfG EmilEmil

Pibach
Moderator
Beiträge: 8044
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Do 23. Mär 2017, 13:24

EmilEmil hat geschrieben:
Do 23. Mär 2017, 12:50
Du meinst also, daß ein Planeten-Getriebe bei einem Nabenmotor leichter ist als bei einem Mittelmotor ?
Ja.
Das liegt an der größeren Übersetzung und an der niedrigeren Drehzahl und damit mehr Drehmoment. Muss entsprechend wuchtiger ausgelegt sein. Ebenso der Motor.
Entsprechend ist so eine Mittelmotor-Getriebe-Lösung typischer Weise einiges schwerer als ein ähnlich starker Nabenmotor (mit Getriebe). Beispielsweise der Bosch Active Line Mittelmotor wiegt 4kg. Ein Cute Q100 Nabenmotor wiegt 2,2kg. Wegen der wuchtigeren Auslegung ist so ein Mittelmotor auch einiges teurer. Dafür stört das Mehrgewicht am zentralen Punkt bei einem Mittelmotor nicht so und man hat den Vorteil der Schaltung.

EmilEmil
Beiträge: 1478
Registriert: So 17. Okt 2010, 10:50
Faltrad 1: 20" Falter
Faltrad 2: 24" Falter
Faltrad 3: FittiCROSSO
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Beikonstanze

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von EmilEmil » Fr 24. Mär 2017, 12:15

Pibach hat geschrieben:
Do 23. Mär 2017, 13:24
................
Beispielsweise der Bosch Active Line Mittelmotor wiegt 4kg. Ein Cute Q100 Nabenmotor wiegt 2,2kg. Wegen der wuchtigeren Auslegung ist so ein Mittelmotor auch einiges teurer. ...........
Ich weiß es nicht, denn ich hab noch nie einen Elektromotor konstruiert. IMHO scheint das eher an den speziellen Konstruktionen zu liegen als an dem Einbau-Prinzip. Und die Wägemethode ist ein beliebtes Spielzeug, um sich selber etwas in die Tasche (richtiger aus der Tasche) zu schummeln. Der Bosch hat doch zB ein integriertes Tretlager mit Kurbeln, das könnte mit gewogen worden sein...
Ein Nabenmotor braucht auch unbedingt einen Freilauf und ein Getriebe mit (2 ?) Gängen neben der elektrischen Ansteuerung, da muß auch geschaltet werden. Meine Bohrmaschine hat neben der elektrischen Drehzahl-Regelung ja auch zwei mechanische Gänge.
In erster Näherung ist Elektromotor gleich Elektromotor. Und da die Drehzahl immer höher ist als die Kadenz des Radlers bzw die Umdrehungszahl eines Laufrades ( = 2x Kadenz ?) , ist ein Getriebe notwendig. Und auch da sag ich: Getriebe ist gleich Getriebe.
Aber evtl wissen da Andere besser Bescheid und können mir das erklären.

MfG EmilEmil

Pibach
Moderator
Beiträge: 8044
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Falt e-bike für größere Touren

Beitrag von Pibach » Fr 24. Mär 2017, 12:56

EmilEmil hat geschrieben:
Fr 24. Mär 2017, 12:15
Ich weiß es nicht, denn ich hab noch nie einen Elektromotor konstruiert. IMHO scheint das eher an den speziellen Konstruktionen zu liegen als an dem Einbau-Prinzip.
Zwischen Drehzahl und Leistungsgewicht besteht ein grundsätzlicher Zusammenhang. Das ist immer eins der Kernprobleme bei Antriebskonstruktionen.
Der Bosch hat doch zB ein integriertes Tretlager mit Kurbeln, das könnte mit gewogen worden sein...
Hab dazu leider keine genauen Infos gefunden.
Mittelmotor geht jedenfalls prinzipbedingt (wegen der niedrigen Drehzahl) nicht so leicht.
Ein Nabenmotor braucht auch unbedingt einen Freilauf und ein Getriebe mit (2 ?) Gängen neben der elektrischen Ansteuerung, da muß auch geschaltet werden.
M.W. gibt es nur 2 Nabenmotoren mit Gängen:
Den inzwischen eingestellten SRAM’s “E-matic” mit fliehkraftgesteuertem Automatikgetriebe. Und den Xiongda mit 2 unterschiedlichen Übersetzungen - für die Vorwärtsdrehrichtung eine andere als für die Rückwärtsdrehrichtung. Man schaltet den also am Berg dann auf Rückwärtsdrehen (das Rad dreht sich dann weiterhin vorwärts, mit höherer Übersetzung, s. Video). Interessante Idee, konnte sich bisher aber nicht großartig etablieren.



Getriebe ist gleich Getriebe.
Es kommt da eben entscheidend darauf an, welches Drehmoment so ein Getriebe verarbeiten können muss. Und das ist umgekehrt proportional zur Drehzahl.
In den Nabenmotoren wird z.B. für die Planetenritzel gern Nylon verwendet. Das ist leichter und leiser als Stahl, aber verträgt nur begrenzte Belastung. Da hilft dann wiederum ein kleineres Rad, das kann potenziell entsprechend mehr Kraft auf die Straße bringen.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast