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Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

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MeinGottFalter
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Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von MeinGottFalter » So 25. Sep 2016, 21:11

Hallo liebe Leute,

bin seit einiger Zeit Falti-Fan und ebenso lange ein stiller Mitleser dieser großartigen Community.

Nun sitze ich hier noch mit einer Schiene um das Handgelenk, da ich mit meinem MINI Folding Bike (ihr kennt das vermutlich, am ehesten gleicht es wohl einem Dahon Vybe) einen unangenehmen Unfall hatte.

Das Bike sieht eigentlich noch erstaunlich gut aus, allerdings ist die Gabel komplett hin (Bruch). Könnt ihr mir weiterhelfen, welche Gabel als Ersatz geeignet ist? Bin nun schon einige Zeit auf der Suche ...

Könnte diese hier passen?

http://ebike-center-metzingen.de/Fahrra ... 30337.html

Danke für eure Unterstützung, mein Falti wieder auf die Straße zu bringen.

Gruß,
Alex

superfalter
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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von superfalter » Mo 26. Sep 2016, 09:56

darf ich fragen was passiert ist ? Fahrer oder Bikefehler ?

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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von MeinGottFalter » Mo 26. Sep 2016, 10:31

Sicher doch. Ich bin im Berliner Nahkampf von einem rechtsabbiegenden Auto abgedrängt worden und volle Granate mit dem Vorderrad gegen einen Poller gedonnert nebst Abflug über den Lenker.

Ich finde, für diesen Einschlag sieht das kleine Falti noch recht ordentlich aus. Über das Material kann ich mich nicht beschweren ... ;-)

Nur: wie bekomm' ich's wieder hin ... ?

berlinonaut
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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von berlinonaut » Mo 26. Sep 2016, 11:33

Mit dem Dahon-Baukastensystem kennt sich wohl @Pibach am besten aus - bei dem Preis für die Ersatzgabel von unter 6 Euro (!) könnte man es aber wohl auf einen Blindversuch ankommen lassen. ABER: Alu hat ja die hässliche Eigenschaft nicht zu biegen sondern unverhofft zu brechen ohne vorherige optische Ankündigung. Wenn Du mit vollem Karacho derart gegen einen Poller gefahren bist, dass es Dir die Gabel zerrissen hat wäre mein Vertrauen in den Rahmen mehr als nur eingeschränkt - die Kräfte sind ja nicht nur in der Gabel geblieben sondern via Lenkkopf auch in den Rahmen gewandert. Aus der Ferne lässt sich das im Detail nicht beurteilen, persönlich würde ich in so einem Fall bei einem Alurahmen vermutlich den Rahmen tauschen bzw. das Rad zum Totalschaden erklären (nenn mich paranoid). Wenn ein Autofahrer schuld war sollte das eh seine Haftpflicht übernehmen und wenn nicht würde ich das halt aus eigener Tasche zahlen. Rahmensets sind bei Dahon ja auch nicht wirklich teuer von der Reste-Rampe, wenn man denn welche bekommt. Exemplarisch z.B. hier https://www.cnc-bike.de/index.php?cPath=21 - zu den aufgerufenen Preisen kann ich nix sagen ob das normal, günstig oder teuer ist.

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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von Motte » Mo 26. Sep 2016, 13:50

Das war auch so mein Gedanke.
Mindestens die Lenksäule, das vordere Scharnier und der Lenker dürften da mitgetauscht werden müssen. Je nach Gabelbruch könnte auch das Steuerrohr was abbekommen haben. Ob das dann ein Totalschaden ist, müsste man klären. Da lohnt schon ein Fahrrad Sachverständiger. Denn bei Fahrrädern werden Versicherungen gern geizig.

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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von berlinonaut » Mo 26. Sep 2016, 14:36

Mir ist sowas zum Glück ja noch nicht selbst widerfahren. Ein Schulfreund von mir hat es allerdings mal geschafft in jugendlichem Alter (also lange her) bergab mit 20-30km/h Geschwindigkeitsüberschuss einem bremsenden Auto hintendrauf zu fahren. Also vermutlich nicht völlig unähnlich dem hier geschilderten Unfall, nur vielleicht etwas schneller. Das war ein Herrenrad mit gemufftem Stahlrahmen und er hat einen ausgesprochen eleganten Abgang über das Auto hingelegt ohne Verletzung. Die Gabel des Rades hatte erstaunlicherweise nichts abbekommen ausser etwas Biegung nach hinten, allerdings hatte das Oberrohr des Rahmens fürderhin einen Knick im vorderen Drittel, der da eindeutig nicht hingehörte. Da das Rad insgesamt nicht verzogen war und weiter munter geradeaus lief störte das damals auch für die nächsten Jahre keinen. Vergleichbare Kräfte in einen steifen, aber vergleichsweise fragilen muffenlosen Faltradrahmen aus geschweisstem Alu eingeleitet können keine Verbiegung verursachen, aber - so halte ich es zumindest für möglich bis wahrscheinlich - durchaus heftige Auswirkungen auf die strukturelle Integrität der Fuhre haben. Daher würde ich persönlich da keine Gefangenen machen, bei den recht niedrigen Preisen für ein Austauschteil schon gar nicht. Und mir wäre sogar egal, wer das Teil dann bezahlt.

EmilEmil
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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mo 26. Sep 2016, 14:39

berlinonaut hat geschrieben:.........
ABER: Alu hat ja die hässliche Eigenschaft nicht zu biegen sondern unverhofft zu brechen ohne vorherige optische Ankündigung.
..........................
Wenn Du mit vollem Karacho derart gegen einen Poller gefahren bist, dass es Dir die Gabel zerrissen hat wäre mein Vertrauen in den Rahmen mehr als nur eingeschränkt - die Kräfte sind ja nicht nur in der Gabel geblieben sondern via Lenkkopf auch in den Rahmen gewandert. ...........
, persönlich würde ich in so einem Fall bei einem Alurahmen vermutlich den Rahmen tauschen bzw. das Rad zum Totalschaden erklären (nenn mich paranoid)..................
Also "das Alu" generell gibt es nicht, sondern nur Alu-Legierungen (Al 6061, Al 7005 u.a.), die für Fahrradrahmen verwendet werden, weil sie schweißbar sind, und zB andere (Al 7075) die eine hohe Festigkeit und weniger Bruchdehnung haben und zB für Schrauben verwendet werden.
Auch innerhalb der bezifferten Legierungen gibts es Unterschiede hinsichtlich der Gleichmaßdehnung (entspricht dem Festigkeitsmaximum) und der folgenden Einschnürdehnung bis zum Bruch. Bei einem spröden Metall (gibt es sowohl bei Stahl (zB Federstähle) als auch bei Alu) fallen Festigkeitsmaximum und Bruch praktisch zusammen. Wer hier weiter einsteigen möchte, kann sich Informationen holen unter:
http://www.gebla.de/Technik/Rahmenmaterialien.html
Wer nach einem Unfall vorsichtig ist, den wird man deswegen loben und bestimmt nicht als "paranoid" bezeichnen.
Wenn nur ein Frontalaufprall (mit Abflug über den Lenker; ein solcher Abflug entlastet den Rahmen während dieses Crashs und die Deformations-Energie muß nur das Rad ohne Fahrer abbremsen; der Fahrer bremst sich selber ab :roll: ) stattgefunden hat, und dabei Vorderrad sowie Gabel geschrottet wurden, kann man das Rad wiederherstellen, sofern keine anderen Beschädigungen nachweisbar sind. Bei sichtbaren Verformungen des Rahmens gehört dieser auf den Schrott.
Auch ohne sichtbare Vervformung wäre das Mindeste, was ich machen würde, eine Rahmenvermessung (Manche Deformationen sieht man in dem Fall kaum !). Zum Vergleich müssen die Sollwerte aus der Konstruktion zur Verfügung stehen. In jedem Fall gehst Du mit einer Weiterverwendung ein Risiko ein, das Du selber tragen mußt ! Ein Radhändler wird sich dieses Risiko kaum ans Bein binden !
Viel Erfolg

MfG EmilEmil

MeinGottFalter
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Re: Mini Folding Bike - Ersatzgabel gesucht

Beitrag von MeinGottFalter » Mo 26. Sep 2016, 16:01

Herzlichen Dank für eure bisherigen Beiträge, die mir in der Tat etwas zu denken geben.
Ich muss eingestehen, dass ich eher zu der "unbekümmerten" Fraktion gehöre, die das offensichtlich schadhafte Instand setzen, ohne sich über das eben nicht Offensichtliche weiter Gedanken zu machen. Diese Unbekümmertheit führt ja auch häufig zu beeindruckenden Erfolgen, nur sind die Konsequenzen des Nichterfolgs dann beizeiten dramatisch. In diesem Sinne danke ich euch für die ermahnenden Worte. In diesem Zusammenhang sind natürlich auch Links zu bezahlbaren Austauschoptionen besonders willkommen (z.B. Verlinkung von berlinonnaut -> Merci!). Ein Vitesse-Rahmenset für 169,- € könnte das Problem ja ggf. ziemlich grundlegend lösen und ich empfinde den Preis schon als sehr günstig, oder was meint ihr?

Aber zurück zum tatsächlichen Schaden, da er hier ja Grundlage des Fadenverlaufs ist:
Ich habe zwar selber den Begriff "Bruch" in Eingangspost verwendet, müsste aber - um präziser zu sein - eher den Begriff "Riss" verwenden. Die Gabel hat sich massiv nach hinten verformt und ist an der "Knickstelle" eingerissen. D.h. die Gabel besteht streng genommen noch aus einem Teil. Ich bin kein Experte für Materialeigenschaften, allerdings dachte ich bisher auch immer, dass Aluminiumgabeln sauber brechen und sich nicht derart verformen; insofern habe ich mir ungläubig die Augen gerieben, als ich den Schaden begutachtete. Laienhaft bin ich in Folge dann davon ausgegangen, dass der wesentliche Anteil der Aufprallenergie in eben dieses Verformung gegangen ist. Und wie EmilEmil es schön ausgedrückt hat: ich hab' mich vom Esel gemacht und sodann selbst abgebremst; ganz im sinne der strukturellen Integrität des Drahtesels ... ;-)
Ein weiteres Mal habe ich mir verwundert die Augen gerieben, als ich feststellen konnte, dass das Vorderrad das offensichtlich komplett ohne Schaden überstanden hat. Kein Seitenschlag, kein Höhenschlag, nichts. Sogar der Reifen (ein nicht eben super robuster Schwalbe Kojak) sowie der Schlauch sind unbeschadet.

Ist es hilfreich bzw. von Interesse, mal ein paar Fotos zu machen, damit ihr euch ein genaueres Bild machen könnt?

Wie auch immer. Nochmals vielen lieben Dank für eure bisherigen Beiträge.

Alex

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