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PeterHeinz
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Beitrag von PeterHeinz » Fr 11. Sep 2009, 18:35

Für mich ist die Frage hochgekommen, nachdem ich auf meinem Mu folgenden Aufkleber fand:

Bild

Das muss doch ein Irrtum sein! Unter Gesamtgewicht verstehe ich Rad, Fahrer und Gepäck, oder? Aber ich lasse mich durch diesen "Irrtum" nicht abschrecken ;)

Trotzdem: Ich bin von Aluminium nicht so überzeugt, weil dieses Material anscheinend altert und spröde wird :roll: .... oder so.
Stahl federt mehr, ist elastischer und weniger bruchgefährdet als Alu (spröder?).
So, jetzt habe ich ein paar Statements von mir gegeben, bitte nicht in der Luft zerreissen! :oops:

PS: Ich fahre trotz allem MuP24 mit Alurahmen.....

Motte
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Beitrag von Motte » Fr 11. Sep 2009, 19:45

Also hier: http://www.dahon.com/us/mup24.htm ,Rubrik "SPECS"
steht unter; MAX RIDER WEIGHT 105 kg (230 lb), das finde ich recht eindeutig ohne Radgewicht. Wobei die Frage nach dem Gepäck bleibt. Und die Amis haben eigentlich recht rigide Schadensersatzforderungen bei Falschangaben.

Ich war so zurückhaltend, weil ich nur angelesenes Wissen über Werkstoffe habe. Frag mich doch mal was über Sozial- oder Verwaltungsrecht :mrgreen:
Die Verwendung von Aluminium hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, manches Vorurteil was Alu Rahmen betrifft ist so nicht mehr haltbar ist. Bei Lenker und Vorbau - also hochbelasteten Teilen fühle ich mich bei Stahl wohler. Da bricht in der Regel nix ohne Vorwarnung. Bei Alu schon. Zu beiden Teilen geben die Hersteller, seit wir eine andere Produkthaftungs- und Gewährleistungspflicht haben auch Tauschintervalle vor.
Die Mehrzahl der Falträder sind Dahons - die Mehrzahl der Dahons sind aus Alu. Die große Zahl der Nutzer dürfte mit den ja nicht so teuren Dahons nicht zimperlich umgehen. Man hört aber nix vom massenhaften Rahmensterben. Wenn das also ein Altagsproblem wäre müsste es einem öfter begegnen.
Wobei die Masse wohl niemals an Quaaaks Kilometerleistung herankommt - ich denke, dass die Mehrzahl in Deutschland (noch) ältere Jahrgänge sind, die 3 - 500 Euro Dahons für die Runde um den See ins Auto oder in den Caravan packen.

Wenn jemand mit 100 Kg Körpergewicht auf ein 8 Kg leichtes Faltrad steigt, dann dürfte das Hauptproblem (unabhängig vom Werkstoff) der dafür notwendige Leichtbau sein. Das beisst sich dann irgendwo. Und bei den kleinen Rädern werden Laufrad und der Rahmen in unebenem Gelände höher belastet.

QUAAAK
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Beitrag von QUAAAK » Sa 12. Sep 2009, 07:24

wobei ich sagen muss,dass ich diese wahnsinnskilometer NICHT auf einem alurad gefahren bin.die vielen km habe ich auf einem speed D3 erreicht,und der hat einen CROMOLY rahmen.

jetzt ist zurzeit mein hauptrad ein JETSTREAM P8 von 2007
in der rechnung steht,dass es sich um einen hi ten rahmen-nahtlosgez.stahlrohr handelt.
was bedeutet das?ist das alu?
die 2009er jetstreams sind ja aus alu,aber das von 2007,also meins,ist das auch alu?
es fühlt sich wie alu an.und am rahmen steht 7005 ALUMINUM
es wird alu sein ,aber was ist dann diese bezeichnung auf der rechnung?stahlrohr?das ist verwirrend.

Motte
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Beitrag von Motte » Sa 12. Sep 2009, 09:18

Ich denke hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradrahmen bekommst Du einen ersten Überblick.

Hi Ten steht für High Tension und ist etwas besserer unlegierter Gebrauchsstahl.
Einer der Parameter die einen Werkstoff beschreiben ist die Zugfestigkeit (Tension).
Aus Hi Ten (in der Regel der Sorte St 37 - X) waren vor 30 Jahren fast alle 08/15 Räder. Falträder eh, weil man mit den aufwändigen Verfahren, den der Werkstoff Alu eigentlich braucht, noch nicht so weit war.
Rennräder gab es damals schon aus legiertem Stahlrohr, mit wesentlich höherer Zugfestigkeit. So konnten die Räder leichter werden (geringere Wandstärken) und trotzdem stabiler.
Heute ist das Standart.
Mein erstes "richtiges" Rad war ein so genannter "Fast Tourer" aus Falk Rohr. Das ist Hi Ten Rohr mit großer Wandstärke, gerollt und an der Nahtstelle verschweißt. Im Gegensatz zu gezogenem Rohr, das ohne schwächende Nähte gefertigt wird. Pfeilschnell, mit 10 Gang Ketten -Schaltung von Simplex und lächerliche 24 Kg schwer.
Das Rad, eigentlich eher der Rahmen, war mit unterschiedlichen Komponenten über 30 Jahre und ganz sicher über 100.000 Km im Einsatz. Nur die letzten Jahre war ein Tacho dran. Erst ein Unfall hat seinem Leben ein Ende bereitet :cry:
Und wer weiß wie viele Gazelle oder Batavus Hollandräder der alten Bauart haben ein noch viel längeres Leben gehabt oder noch vor sich.

Das beschreibt auch gut das Problem; man kann super über theoretische Vor- und Nachteile reden. In der Praxis sieht es dann oft ganz anders aus und hängt in erster Linie davon ab wie viel Sorgfalt der Hersteller sich bei der Produktion mit dem jeweiligen Werkstoff leistet. (oder betriebswirtschaftlich gesehen - leisten will)

Wenn ein Aufkleber drauf ist, würde ich dem eher glauben. Wer weiß wie alt der Text auf der Quittung war.
Ich kenne bei neueren Dahons so seit 2005 nur die Speed Rahmen als Stahlrahmen. Und die haben sich von einst rund in eine stabilere "D förmige" Kastenform gewandelt.

Nachsatz: Hatte auf dem Rechner noch einen Dahon Katalog aus 2006 - da war das Jetstream mit Alu Rahmen verzeichnet - dürfte dann ja auch für die folgenden Ausgaben gelten.

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Beitrag von Flatterfalter » Di 20. Okt 2009, 12:48

Die Haltbarkeit beschäftigt mich auch. Meine Frau und ich haben seit 05/09 MuXL und nutzen es hauptsächlich am Wochenende. Auto-Heckklappe auf, Räder rein, irgendwo hin, wo man was angucken/erfahren will, parken, Räder aufgeklappt und losgeht's - herrlich!
Irgendwann steht man dann mit den Faltern vorm Feldweg - mit den 'großen Rädern' (28-Zoll-Laufräder, voll gefedert usw., Rahmenhöhe 61 cm) überhaupt kein Thema - aber mit den Dahon's ?????
Landwirtschaftliche Nutzwege mit 2 Litern Wasser, bisschen was zum Beißen dabei, Werkzeug usw. aufm Gepäckträger - wer von Euch fährt (auch) solche Wege und wer hat da wie ich immer so'n bisschen das Gefühl: armes Dahon, hoffentlich verbieg' ich's nicht.
Klar, wenn ich mit 30 km/h die Unimog-Piste langbrezzel und in ein Schlagloch mit dem selben Durchmesser wie's Vorderrad 'einparke' - dann steht das Dahon, während ich noch ne ganze Weile "unterwegs" bin. Das macht mim Faltrad kein normaler Mensch.
Aber welche Wege fahrt Ihr so im allgemeinen?
Meidet Ihr Feldwege?
Würde mich freuen, wenn der allgemeine Tenor der Antworten meine Ängste zerstreuen würde
:oops:

Motte
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Beitrag von Motte » Mi 21. Okt 2009, 08:24

Mein Nachbar fährt solche Wege auf meinem Dahon MyXL, wenn wir zusammen mit dem Rad unterwegs sind. Der wiegt 100 Kg +/- 10% je nach Jahreszeit :lol: und fährt so, wie man fährt, wenn man nur in der Jugendzeit mal Rad gefahren ist. Er lässt also keine Schwelle aus und geht auch nicht aus dem Sattel.
Hab mich selbst gewundert, dass das Dahon das alles brav mit macht. Meins ist Baujahr 2006 (kam noch ab Werk mit der guten Cane Creek Feder - Sattelstütze) und hat nun so 4000 Km runter. Denke mal, dass die Hälfte der Kilometer so auf "sein Konto" gehen.
Schäden am Rad selbst (außer ein paar Dellen) - bislang keine. Kein Spiel im Rahmenscharnier - nichts ungewöhnliches am Lenkerscharnier. (Das muss eh hin und wieder mal nachgestellt werden) Spiel hat es nicht. Kein Seiten- oder Höhenschlag der korrigiert werden müsste. Fahre allerdings die 50 er Big Apple mit ca. 3 Bar.
Die Cane Creek hat in ihren Lagern deutliches Spiel - stört aber beim Fahren (noch) nicht.
Faltpedale hab ich jetzt das dritte Paar drin - die geben regelmäßig den Geist auf.

Umgebaut hatte ich den Lenkergriff (Ergon) die Bremse durch Flexpipes ergänzt, richtiges Licht (Inoled Extreme vorne + Kabel zum Rücklicht - mit Bumm "irgendwas mit Standlicht") und den Gepäckträger.
Für die 800 Euro, die das Ding 2006 gekostet hat - bin ich hochzufrieden. Technisch ist zumindest meines ein richtiges Sorglosrad. (kann natürlich auch einfach persönliches Glück sein).

Mit meinem Batavus Vice Versa (16 Zoll), meinem ersten Faltrad, bin ich bislang 17000 Km gefahren - vielfach Radtouren mit Gepäck- ohne nennenswerte Schäden am Rad selbst. Dass man bei der Radgröße bei Allwetterbetrieb und Felgenbremsen im Laufe der Zeit mal ne Felge durchbremst halte ich dabei für normal.
Wobei ich mit meinen Falträdern im Allgemeinen entsprechend sorgsam umgehe, da mir schon klar ist, dass die einen Rempler nicht so locker wegstecken wie ein Hollandrad.

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Beitrag von talybont » Fr 23. Okt 2009, 19:49

Mein µ24 habe ich nur 900 km und 8 Wochen bewegt, dann war ich es leid. So eine schlechte Montagequalität schreit zum Himmel.
HR kollabiert, Schalthebel nicht lösbar (Schraube fest), sowas darf nach so kurzer Zeit nicht passieren. Ausserdem finde ich die Lackqualität nicht so toll, der Gepäckträger ist viel zu schwach, usw.
Bin dann aufs Birdy umgestiegen und bereue dies nicht.

mfg,
Armin

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Beitrag von Motte » Fr 23. Okt 2009, 20:12

HR kollabiert?
Meines hat die Nexus 8 Gang Premium mit 36 Speichen verbaut. Wie viele Speichen hat denn das P24 und was wiegst Du? Ich frage so neugierig, weil ich bei meinem Dahon und dem Gewicht vom Nachbarn (min. 100 Kg -mit meinen eigenen 73 Kilo kann ich da nicht mithalten) eigentlich häufiger einen Achter oder Schlimmeres erwartet hatte.

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Beitrag von talybont » Fr 30. Okt 2009, 10:54

wiege 78 kg

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Beitrag von David » Fr 13. Nov 2009, 16:48

Alu vs. Stahl?

Für mich definitiv Alu; ich bevorzuge generell die "Leichtbau"-Variante.
Aber mit ca. 70 bis 75 Kilo Körpergewicht eigentlich auch kein Problem auf dem Dahon. Da sollen ja auch noch 5 Kilo runter in nächster Zeit.
;)

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