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Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

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Pibach
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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von Pibach » Sa 3. Jun 2017, 00:34

tobi. hat geschrieben:
Fr 2. Jun 2017, 11:29
Sehe ich anders; liegt aber primär daran, dass ich wirklich viel tauschen würde und dass ich das Rad dann genau nach meinen Vorstellungen aufbauen könnte.
Da Du beim Verkauf vermutlich einiges mehr bekommst als 89,- EUR (Preis eines neuen Speed Rahmens) lohnt neuer Rahmen wohl eher.

Pibach
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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von Pibach » Sa 3. Jun 2017, 11:27

tobi. hat geschrieben:
Fr 2. Jun 2017, 11:29
...dann ist er also baugleich zu den aktuell verkauften? Erstaunlich. Dann ist er wohl entweder ausentwickelt (gut!) oder Dahon verbessert nichts (nicht so gut!).
Soweit mir bekannt baugleich, ja. Manche Modelle haben jetzt allerdings Anlötsockel, wie Udo angemerkt hat. Die Änderung der Hinterbaustreben war vor 2006.

Das selbe gilt übrigens auch für die anderen Rahmen: auch Vitesse oder Mu sind unverändert seitdem.
Einige Varianten haben allerdings V-Clamp, also anderes Rahmenscharnier. Letzte relevante Innovation ist, soweit ich weiß, das Ahead System der Lenksäule, also 2005.

Dahon entwickelt offenbar prinzipiell Rahmen nicht weiter. Denke das hat ökonomische Gründe. Evtl. werden die auch gar nicht von Dahon entwickelt/produziert, sondern es werden Produktionskapazitäten aufgekauft bzw. lizensiert. Haben wir hier nicht so genau herausfinden können. Das würde jedenfalls das Potpourri unterschiedlichster Rahmen, ohne erkennbares Konzept, sowie die vielen Clone erklären.

Man könnte auch sagen, dass der Faltradmarkt insgesamt innovationsträge ist. Auch bei Brompton, Airnimal, Bike Friday, Bernds etc passiert ja nicht wirklich was. Deswegen sind Jahrzehnte alte Faltradrahmen durchaus auch "technisch" absolut up to date.

Neuerdings geht Dahon auf 1,5" Ahead beim Vorbau (Clinch, Curl). Das wird längerfristig dann möglicherweise auch für andere Modelle kommen.

EmilEmil
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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von EmilEmil » Sa 3. Jun 2017, 13:07

Wenn der "alte" Rahmen keine schwerwiegenden Nachteile hat, lohnt sich die Weiterverwendung immer.
Bei einem Stahlrahmen gibts dazu den Vorteil, daß lokal geschweißt werden kann, ohne eine Wärmebehandlung durchführen zu müssen.
Wenn das vorhandene "alte" Rad schon mit neuen Teilen aufgerüstet wurde, dann besteht keine Notwendigkeit, diese nicht weiter zu verwenden.
Eine Unvereinbarkeit von "neuen" Teilen zu "alten" gibt es generell nicht.
Mit einem Neukauf würde man sich nur weiter (tiefer) in die Hände der unzureichenden Dahon Konstruktion begeben.
ZB eine Lenksäulen-Konstruktion, bei der nichts zu verstellen ist, kann jedem Individuum nicht passen. Denn Ausgehend von der fürs Fahren wichtigsten Ergonomie der Sitzposition (Sattelhöhe, Sattelposition, Pedalposition (Evtl andere Kurbellänge !) kommen für die Ergonomie der Lenkposition neben der Variation der Maße der Sitzposition zusätzlich noch die individuelle Variation der Körpermaße bzw Körperhaltung zusammen.
Man kann sich nur glücklich schätzen, wenn das Rad dann nicht von solchen verfluchten Besserwissern wie den meisten Herstellern konzipiert wurde, die dem Käufer einfach irgendeine ausgekuckte (ausgewürfelte ?)
Lenkerposition aufs Auge drücken.
Darum, es ist besser, sich die Lenker-Einheit selbst zusammen zu stellen.
Folgendes Bild: Einzelteile für einen Lenker-Einheit Aufbau (Letzter Stand Folding*Star), dazu ein am Markt angebotener Vorbau mit der Zylinder-Keil-Klemmung.
70 [mm]-Versatz Lenker (Wird warscheinlich noch durch einen mit 100 [mm] Versatz ersetzt !), Sattelstütze eines Einrades (22,2 [mm] Durchmesser *), ca 330 [mm] lang; Vorbau (45 [Grd] , Ausladung 90 [mm])
Bild

Erfolgter Zusammnbau (Nach Ablängen und dem Bau der Klemmeinrichtung aus 8 [mm] Gewindestange, Griffmutter und einem käuflichen Zylinder-Keil, den man sich auch selbst herstellen kann.)
Bild
Nach dem Zusammenfalten zieht man den Vorbauschaft aus dem Gabelschaft und schiebt ihn in einen "Köcher" (Loch im Gepäckträger, im Bild zwei Stück mit schwarzem Gummi-Keder, und Hülse an der Sitzstrebe). Damit ist ein Bruch des Vorbauschaftes oder Lenkergelenks ausgeschlossen.
*) Durchmesser korrigiert !

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 5. Jun 2017, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von tobi. » Sa 3. Jun 2017, 13:43

Pibach hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 00:34
Da Du beim Verkauf vermutlich einiges mehr bekommst als 89,- EUR (Preis eines neuen Speed Rahmens) lohnt neuer Rahmen wohl eher.
Das ist doch zu kurz gedacht. Ich bräuchte Rahmen (89€), Gabel (45€), Steuersatz (wo gibt's den überhaupt?) und diverse Kleinteile (Magnetverschlüsse, Sattelstützenhülse, Sattelstütze, ...). Es ist nicht nur der Rahmen, aber der ist eben das wesentliche Bauteil.

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von tobi. » Sa 3. Jun 2017, 13:47

EmilEmil hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 13:07
Darum, es ist besser, sich die Lenker-Einheit selbst zusammen zu stellen.
Deine Bastellösung ist beeindruckend, wirklich. Aber wie nutzt du dein Faltrad? Fürs tägliche Pendeln kann ich mir das so überhaupt nicht vorstellen.

Meine Nutzung ist: um 06:33 im Bahnhof ankommen, Brötchen und Kaffee kaufen, zum Bahnsteig hetzen, um 06:39 in den Zug springen, um 06:40 abfahren, dabei das Faltrad zusammenlegen und irgendwo abstellen, in Ruhe frühstücken. Bei der Ankunft ist etwas mehr Ruhe, aber mehr als zwei Minuten mag ich dabei nicht für das Fahrrad aufwenden.

Das mag ich am Birdy sehr: Ich kriege es mit wenigen Handgriffen ruck-zuck gefaltet. Und Entfalten ist noch fixer.

Tobi

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von EmilEmil » Sa 3. Jun 2017, 15:28

Die Antwort ist einfach:
Ohne Übung geht das Zusammenlegen unter 1 Minute , mit Übung unter 30 Sekunden. Das Zusammenhalten der Rahmenhälften besorgt ein korrekt dimensionierter Magnet (Haltekraft 200 [N]).
Und die Kette fliegt beim Falten oder Zusammenlegen auch nicht von den Ritzeln, da wissen aber andere Faltradler besser Bescheid.
Stress mit dem Berufsverkehr habe ich allerdings nicht mehr.

MfG EmilEmil

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von Pibach » So 4. Jun 2017, 00:37

tobi. hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 13:43
... Steuersatz (wo gibt's den überhaupt?)
Die originalen taugen wenig. Es gibt als Alternative welche von LitePro, siehe hier beschrieben. Gibt von LitePro (und anderen) auch ordentliche Sattelstützenhülsen und Klemmen. Alles aus Asien natürlich...

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von Pibach » So 4. Jun 2017, 01:14

tobi. hat geschrieben:
Sa 3. Jun 2017, 13:43
Gabel (45€)...
Da ist ohnehin die Alugabel zu empfehlen, da wesentlich leichter. Siehe dieser Thread zum Umbau von Stahlgabel auf Alugabel.

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von tobi. » Mo 5. Jun 2017, 21:55

So, die Entscheidung wurde getroffen: Im Flur steht ein neues Birdy.

Danke für die Hilfe!

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Re: Dahon Speed D7 von ~2006: Lohnt sich ein Neuaufbau?

Beitrag von Churchill » Sa 10. Jun 2017, 18:38

@Tobi

Die richtige Entscheidung! Ich hatte ja bereits früher in diesem Thread die Meinung vertreten, dass sich der Umbau nicht lohnen kann. Nun hast Du ein "neues" Bike und erfreust dich hoffentlich ganz lange daran. So eine Neuanschaffung tut zwar am Anfang ein bisschen im Geldbeutel weh, aber du hast noch Spaß daran wenn der den Preis schon lange vergessen hast.

Bei den Seglern sagt man "Mast und Schotbruch" - keine Ahnung wie das bei den Radlern heißt - Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Freude an deinem neuen Birdy.

Richard

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