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Dahon P8 Sport als Allroundrad

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run12
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Dahon P8 Sport als Allroundrad

Beitrag von run12 » Mo 12. Okt 2009, 19:16

Mein altes Rad ist "runtergefahren" und ich möchte mir aus diesem Grund ein neues zulegen. Da ich öfters mit der Bahn unterwegs bin und unkompliziert mein Fahrrad mitnehmen möchte, soll es ein Faltrad werden.

In näherer Betrachtung bin ich aufs Dahon P8 Sport gestoßen. Könnt ihr mir sagen, ob es auch dafür geeignet ist, damit Mehrtagestouren in Europa zu fahren 600-1000km?

Die größten Sorgen mache ich mir um den Gepäckträger. Mein Fahrradfachhändler meinte nur, dass es 15kg halten müsste, es aber eben auch kein Reiserad wäre.

15kg wären wahrscheinlich auch zu wenig, oder ich müsste sehr knapp kalkulieren.

PeterHeinz
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Beitrag von PeterHeinz » Mo 12. Okt 2009, 22:31

Du kannst dein Gepäck auch auf LowRider unterbringen, das sind sicher nochmal 10kg, oder?

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Beitrag von run12 » Mo 12. Okt 2009, 22:37

PeterHeinz hat geschrieben:Du kannst dein Gepäck auch auf LowRider unterbringen, das sind sicher nochmal 10kg, oder?
Meinst du damit Taschen am Vorderrad? Gibt es da passendes Zubehör, welches den Faltvorgang nicht übermäßig erschwert?

Kai
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Dahon P8 Sport als Allroundrad

Beitrag von Kai » Di 13. Okt 2009, 00:00

Ja, es gibt ein Original Dahon Low Rider.
Guck mal auf der Deutschen Dahon Seite bei dem Modell P24.
Da ist sowohl der Low Rider, aber auch der stabilere TOUR Rack für hinten abgebildet.

Ich habe diese Kombi ebenfalls.

Das klappt SUPER

Kai

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Beitrag von run12 » Di 13. Okt 2009, 17:34

Kai hat geschrieben:Ja, es gibt ein Original Dahon Low Rider.
Guck mal auf der Deutschen Dahon Seite bei dem Modell P24.
Da ist sowohl der Low Rider, aber auch der stabilere TOUR Rack für hinten abgebildet.

Ich habe diese Kombi ebenfalls.

Das klappt SUPER

Kai
Gut, danke.

Also du fährst auch mit einem P8 und Low Rider längere Touren?

Kai
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Dahon P8 Sport als Allroundrad

Beitrag von Kai » Di 13. Okt 2009, 20:46

na ja, länger wäre übertrieben.
Wir sind 5 Tage die Mosel gefahren und diverse andere Radwege.

Das waren aber nicht die von Dir geplanten 1000 km.

Bei dem Low Rider mußt Du beachten, dass Du vorne nur die "kleinen" Taschen
dran machen kannst. Wir haben bsp die Ortlieb Front Roller Classic.
Auch hinten wird es natürlich aufgrund des Abstandes der Ferse zu den Taschen
recht eng. Mit dem normalen Gepäckträger kannst Du das voll vergessen.

Du brauchst dann unbedingt den Tour Rack !

Wir haben auch hinten jeder (meine Frau und ich) nur die FRONT Roller Taschen
dran und beschränken uns halt beim Gepäck..
Das sind dann glaube ich zusammen 4 x 5 Liter ??? + Rucksack (leicht beladen)

Am praktischsten war der Hänger ..
Mit Ausnahme der Schlepperei Trepp auf, Trepp ab

Kai

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Beitrag von Kai » Di 13. Okt 2009, 20:56

stimmt gar nicht ... die Frontroller fassen 2 Stück 25 Liter.
D.h. also 50 Liter.
Vielleicht passen hinten sogar die "normal Grossen" dran ?

ABER DU musst aufs Gewicht achten.

105 kg GESAMTGEWICHT inkl. Gewicht des Rades und Fahrer.

Kai

Motte
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Beitrag von Motte » Mi 14. Okt 2009, 08:48

Ich fahre nun schon recht lange, immer mal wieder, so 3 - 4 Tage Touren mit Übernachtung in Hotel/Gasthof. Im Laufe der Zeit hab ich mir Ausrüstungsgegenstände zugelegt, die mehrere Funktionen erfüllen. (wie z.B. die Teva Sandalen oder ultraleichte winddichte Zip Hosen - Fleece Weste etc.)
Da komme ich inzwischen mit 2 Fronttaschen und Lenkertasche gut aus.
Wenn Du campen willst, hast Du natürlich mehr Gepäck.

Die My Räder kann man eigentlich mit beliebigen HR Trägern ausrüsten. Den Faltvorgang stört das nicht. Ich fahre ein My XL mit 8 Gang Nabenschaltung und hab einen (Billig) Nachbau eines Tubus Logo am Rad. Nur die beiden vorderen Streben, müssen gegen längere ausgetauscht werden (oder gegen Alu Schienen aus dem Baumarkt wie bei mir). Der Originalgepäckträger hat mich gestört, weil da keine normalen Taschen passen und ich gerne beim Einkaufen einen Korb dabei habe. Daher hab ich ihn gleich abgebaut und zunächst mal nur zum Ausprobieren gegen den obigen Träger getauscht. Wie das so ist mit Provisorien - meines hält nun schon 3 Jahre.
Mit dem KLick Fix Gepäckträger Adapter kann ich oben unterschiedliche Dinge einklicken - im Regelfall den großen Klick Fix Korb, der baut eher lang statt breit. Im Winter meine Bike Box. An den Seitenstreben hängen dann noch die Low Rider Taschen.
Das hat auf meinen Toren immer gereicht. Ohne Korb würden auch die großen Taschen passen - am Dahon Rack PAck passen die auch. Du musst nur schauen, ob Du ohne Verrenckungen der Füße fahren kannst und nicht an die Taschen stößt. Nix ist nerviger als eine lange Tour, bei der man krampfhaft die Füsse verdreht um nicht an die Tasche zu stoßen.
Mit Low Rider fahren die Falträder stabiler. Die Agilität der Lenkung geht dann zurück.
Da ich gerne im Mittelgebirge fahre, war mir auf Dauer die 8 Gang Schaltung zu wenig. Einen Gang oben und unten mehr - das wäre es gewesen. So setzte ich mein My heute vorwiegend als Einkaufs- und Gästerad ein.

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Beitrag von run12 » Mi 14. Okt 2009, 15:52

Tendiere ja dann zum Anhänger wobei es dann mit dem Gesamtgewicht auch ne knappe Sache wird.

Wie viel wiegt son Anhänger und was muss ich dafür hinplättern?

Motte
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Dahon P8 Sport als Allroundrad

Beitrag von Motte » Mi 14. Okt 2009, 19:12

Ich denke mal, dass hängt dann davon ab wie wichtig Dir ein sportliches Fahren ist und wie viel Gepäck Du hast. Bei den erwähnten 2 kleinen Taschen hinten (+ Lenkertasche) ist die Nutzung des ÖPNV realtiv stressfrei.
Du kannst mit dem Rad auch nahezu ohne Einschränkungen fahren.
Bei 4 Taschen + Lenkertasche ist es am Bahnhof beim Umsteigen schon nicht mehr so einfach. Ich selbst nutze dann den Bach Bike Carrier, eine Art faltbarer Leichtrucksack, in den 4 normale Radtaschen passen. Dann hab ich beim Umsteigen beide Hände frei und kann das Rad besser führen.
Mit Low Ridern gibt es ein etwas behäbigeres Fahrgefühl - schnelle Lenkmanöver sind dann schwieriger.

Mit Hänger hat den Vorteil, dass Du beim Peadlieren überhaupt kein Problem mit den Füßen und den Taschen hast und im Prinzip sehr viel Gepäck mitnehmen kannst. Das Du dann auch die Berge hochstemmen musst und bei jedem Anfahren beschleunigen. Sportliches Fahren hat dann so seine Grenzen. Bei einigen Feldwegen mit stark eingefahrenen Spuren wird es auch kritisch.
Am Bahnhof wird es dann u.U. problematisch. Beim Umsteigen und im Zug hast Du nun zwei große sperrige Teile zu händeln. Das sollte man auf jeden Fall üben.
Pfiffig aber leider auch teuer ist der Hänger, den ich benutze - ein Cyclone von Radical Design. Den gibt es mit einer speziellen Deichsel für kleine Räder. Räder + Deichsel können mit Schnellverschlüssen (Drucktaste) abgenommen und in ein Bodenfach des Hängers geschoben werden. Dann hat man eine große (kostenfreie) Reisetasche.
Das pfiffige ist, dass man sie auch schnell umstecken kann, so dass sie weiter hinten sitzen und aus dem Hänger eine Art Handwagen machen. Mit seinen 16 Zoll Rädern schafft er auch die üblichen Stufen im Bahnhof oder im Zug.
Die Ladung liegt sehr tief, was ihm im Fahrbetrieb gute Fahreigenschaften beschert.
Der Cyclone wiegt leer 5,9 Kg und die Tasche fasst 100 Liter. Er kann 40 Kg an Last transportieren und kostet 439 Euro.
Aber auch (siehe den Beitrag von Peter Heinz) der Dahon eigene Anhänger ist eine kleine Sensation.
Kitchen Sink Trailer heißt das Ding. Er kostet nur ein Drittel des Cyclone. Kenne ihn nur von den Bildern hier, die Peter Heinz eingestellt hat. Musst Du ihn mal fragen, wie sich das Teil so im Alltag verhält.

Gruß
Udo

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