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Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Curl, Curve, Jifo, EEZZ, Flo, Mu, IOS, Vector, Jetstream, ..
Harry
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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Harry » Di 4. Aug 2015, 13:43

Der Faden fußt zum größten Teil auf die sich "lösenden Vorbauschrauben".
Und ich wiederhole mich gerne: der Faden ist armselig und der verursachte Schaden am Kunden und die Rufschädigung sind untragbar.

Darüber, dass Dahon oder Tern gewisse Probleme haben, kann man sich gerne unterhalten. Aber der fabrizierte Unsinn von einem Händler (Fachmann) und Admin, nach dem Motte Dahon = Lebensgefahr (wegen den sich lösenden Vorbauschrauben) wird hier durch reden um den heißen Brei lediglich etwas aufgeweich, aber weiter aufrechterhalten.

Ich schlage vor, zumindest den Faden zu splitten, also den Unsinn irgendwohin zu schieben, wo ihn keiner findet und den Rest unter einer entschärften Überschrift weiterzuerhalten. Möglichst schnell.

Pibach
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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Pibach » Mi 5. Aug 2015, 11:58

Also ich finde das in erster Linie amüsant. Zumindest so lange kein Unfall entsteht. Man vergegenwärtige sich abgebrochene Radtouren, verunsicherte Kunden, überforderte Mechaniker - im anhaltenden Kampf mit den Vorbauschrauben und geeint durch den Glauben an Dahon=Schrott.

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von superfalter » Fr 7. Aug 2015, 08:43

Stellungnahme:

Ich habe Harry und Pibach vorläufig deaktiviert und nicht gelöscht wie es vermutet wird. Mir fehlt aufgrund meiner Arbeit in meinem Laden schlichtweg die Zeit (6 Tage die Woche 12-16h seit Jahren) auf jeden Mist zu reagieren. Daher geht mir das gebashe hier total auf den Zeiger. Pibach sollte eine Funktion als Moderator innehaben und nicht als Feuerbeförderer. Auf sein Konto gehen jetzt schon einige Forenaustritte von Mitgliedern, das geht mir auch gehörig auf den Zeiger. Aus meiner Sicht habe ich die Fakten ausreichend dokumentiert bzgl. Dahon. Nicht allein die Faltgelenk Fakten sondern die ganze Firmenpolitik Dahons sind Dinge die mich zu diesem Anti-Dahon Verhalten bewegen. Das habe ich mehrfach dargelegt. Angefangen von falschen Informationen auf der Dahon Deutschland Website (wird ja glücklicherweise gerade überarbeitet) auf der 10 Räder aufgelistet sind die über keinen Weg in Deutschland erhätlich sind. Desweiteren in diesem Jahr die zu späte Lieferbarkeit (teilweise erst im Mitte Juni oder Juli) von fast allen Modellen. Dann ist es sehr sehr aufwendig normale Ersatzteile zu bekommen (Nachfrage beim Aussendienst, Warten auf Reaktion ob lieferbar, Preis, Kundensonderbestellung usw.) Dann erlebe ich die Defekte nahezu jeden Tag, was für Murks da verzapft wird/wurde. Endkunden lesen nahezu kaum Handbücher in egal welchem Produktbereich. Das Userinterface/erleben muss einfach und eindeutig sein. Die superschlecht Brompton Kopie (Dahon Curl) ist an schlechtigkeit kaum zu unterbieten (und ein Armutszeugnis für einen Hersteller). Das im Gesamten ergibt ein ungemein schlechtes Bild auf Dahon. Das machen andere Hersteller deutlich besser.

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von superfalter » Fr 7. Aug 2015, 08:48

Beide User sind wieder aktiviert.

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Pibach » Di 11. Aug 2015, 10:31

ollonois hat geschrieben:@Berlinonaut
Auch wenn es weiter OT ist, aber es ist in meinen Augen überhaupt nicht relevant, warum das Scharnier nun nicht richtig schließt. Es kann bei Versagen dieses Bauteils zu schwersten Verletzungen kommen. Es ist inakzeptabel, dass nicht für jeden sofort erkennbar ist, dass der Mechanismus nicht richtig funktioniert. So etwas nennt man schlicht eine Fehlkonstruktion.
So ist es eben genau NICHT.
1) merkt man es sofort, wenn der Mechanismus nicht richtig schließt. Da muss ansonsten schon eine erhebliche Ablenkung stattfinden, dass man das nicht merkt. In diesem Fall hier offenbar der Glaube daran, das müsse so merkwürdig herumwackeln.
2) Kommt es trotzdem nicht so leicht zu Verletzungen, da die nach hinten faltet. Das ist daher trotz falscher Einstellung also nicht direkt gefährlich.
Ich war kürzlich im Laden und habe mich nach Falträdern erkundigt. Eigentlich interessierte mich vorwiegend das Brompton. Es wurde auch ein Dahon vorgeführt als Alternative. Auf die Problematik angesprochen meinte der Verkäufer, dass man alle Scharniere nochmal ordentlich einstelle und dann alles fest sei. Gab aber gleichzeitig zu, dass man das regelmäßig kontrollieren müsse. Auf so etwas habe ich doch als Kunde keine Lust, gerade wenn meine Gesundheit davon anhängt. Davon ab zeigen ja andere Hersteller das es besser geht.
Das ist eben auch NICHT der Fall.
1) Muss man das nicht einstellen, denn das kommt ab Werk passend eingestellt.
2) auch nicht nachstellen, denn es verstellt sich da normalerweise nichts.

Die Überprüfung steht trotzdem in der Anleitung, wohl vor allem wegen Haftungsausschluss. Wie auch bei anderen Falträdern. Siehe die Hinweise von Karsten und auch Mac.

Wieso der Schubbolzen hier in den Bildern dennoch so verstellt ist wäre interessant zu erfahren, die Hintergründe wurden aber nicht genannt.
Damit ist die Diskussion für mich hier auch durch. Ich diskutiere nicht, ob man den Hinweis auf Lebensgefährliche Verletzungsrisiken nun anpinnen darf oder nicht und wer das nun darf oder nicht oder ob man es nun besser so oder anders formulieren müsste. Und ja, ich weiß, dass man auch Fahrräder warten muss, das mache ich einmal im Jahr und dann erwarte ich, dass es funktioniert. Ähnlich wie beim KFZ, bei dem ich auch nicht vor jeder Fahrt die Radmuttern nachziehe.
Hier müsste einfach nur ein Hinweis darauf sein, dass es doch irgendwie Leute schaffen, das falsch einzustellen, obwohl dass eigentlich kaum denkbar ist. Dazu muss aber wie gesagt schon einiges an technischem Unverständnis und auch Ignoranz gegenüber allen Hinweisen (Wackeln ignorieren, kein Gegendruck ignorieren, und Serviceanleitung nicht lesen) vorausgehen und schließlich muss man dann auf die aberwitzige Idee verfallen, die "Vorbauschrauben" anzuziehen (die lose sein sollen). Limatex hat sich in diesem Thread ja immerhin gewundert und dann nachgefragt - was unmittelbar zum Erfolg führte. Dass Patrick so hartnäckig diesen Zusammenhang gar nicht verstehen oder beheben will zeigt für mich, dass genau das die Ursache der Probleme zu sein scheint. Die ganze Aufmachung dieses Threads und Art und Weise der "Beweisführung" unterstreicht das ja auch. Da scheint es geradezu einen Wunsch nach Fehlfunktion zu geben, ist also eher Selfullfilling Prophecy hier und vielleicht mehr ein psychologisches Problem als ein technisches.

Die neueren Faltgelenke, das sind die mit Außenschließmechanismus, also ab 2008, haben dieses "Problem" sowieso nicht mehr. Da gibt es diese "Vorbauschrauben" nicht und von außen ist der für die Einstellung des Anschubdrucks relevante Inbus direkt erkennbar.

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Motte » Di 11. Aug 2015, 16:42

Wenn es mal so einfach wäre. Wenn ein Auto nur 800Kg wiegen darf und max. 4000 Euro kosten, dann wäre da auch nix mehr, was man so einfach mal ein paar Jahre unbesorgt nutzen kann. Ich würde Falträder auch eher mit Dachgepäckträgern oder Heckträgern am Auto vergleichen. Und dann sieht es mit der Wartungs- und Zuwendungsfreiheit plötzlich schon ganz anders aus - wie eigentlich bei allen leichten Verschlusssystemen die häufiger benutzt werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich an meinem Dahon Mü (2006 gekauft) in den ersten Jahren etwas anderes als Schaltung oder Bremse nachstellen muste. Seit Mitte 2005 hab ich im US Dahon Forum fleißig mitgelesen und war da auch angemeldet - das war die nie großartig Thema. Und die Amis sind da eigentlich sehr sensibel. In der Zeit wurde genau dieser (interne) Verschlusstyp genutzt, über den wir hier reden.

ollonois
Die Gegenargumentation fand ich eher verwunderlich, ausgestiegen bin ich dann, als vorgebracht wurde, dass man beim Klopfen am Rohr am richtigen Klang erkennen könne, ob das Faltgelenk richtig eingestellt ist.
Da weiß man nicht, ob man nun lachen oder weinen soll.
Da sollstest Du weder das Eine noch das Andere. Einfach das lesen, was da stand hätte schon gereicht um zu bemerken, dass da von dem Kniehebelverschluss eines Tern Faltrades die Rede war. Und ja - in der Tat - kann man dort am "Sound" mit dem der Verschlusshebel - angetrieben durch die Vorspannung - an das Vorbaurohr beim Schließen schlägt ob die Vorspannung hoch genug war. Mit "Klopfen am Rohr" hat das überhaupt nichts zu tun. Da kann ich dann, ob deiner eigenwilligen Interpretation meines Beitrages, nur noch die Augen verdrehen....

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von CycoRacer » Mi 12. Aug 2015, 22:33

Es ist schon erstaunlich was sich an Feinmechanik auf kleinstem Raum in so ein Faltgelenk verbauen lässt. Ich hätte auch erwartet, dass es im Netz von Ausfällen nur so wimmelt. Aber alles friedlich, gemessen an den Verkaufszahlen ist da erstaunlich wenig zu finden.

Zur Veranschaulichung und zur Abschreckung alter Klappradler hier mal die Teile in der Übersicht:
http://www.alleteileonline.de/epages/Al ... ing=vclamp

Gefährlich wird es, wenn man so wie ich, die Grobmechanik (nichts verbaut, was nur unter dem Mikroskop oder mit Lesebrille zu erkennen ist) von günstigen Rädern gewohnt ist und sich dann vorbehaltslos ein gebrauchtes Markenrad (ein echtes Dahon) zulegt. Mir ist ja bekanntlich das Rahmengelenk bei einer Bodenunebenheit aufgesprungen, mit gesichertem Verschluss, und gewackelt hat da gar nichts vorher. Mangels Vergleichsmöglichkeit konnte ich ja auch nicht beurteilen, ob sich der Verschluss vielleicht zu leicht schließen ließ. Als Ursache habe ich ja bei komplettem Austausch der Vclamp eine fehlende Plastikunterlegscheibe (die sich vielleicht im Laufe der Jahre durch die Belastung selbst aufgelöst hat) ausfindig gemacht (Leider hat dies hier noch niemand an seinem Rad verifiziert und bestätigt.)

Ich bin mir daher sicher, dass sich nicht alle denkbaren Totalausfälle vorher durch Wackeln ankündigen. Nach "sehr fest" kommt bekanntlich auch wieder "ab" und so ein stabiler Gelenkbolzen kann auch mal einfach so nach unten rausfallen, wenn sich so eine Miniatursicherungsschraube doch mal löst.

Ich begegne den Dahon-Verschlüssen mit Respekt und würde nach besserer Kenntnis des Aufbaus durch Hinweise aus diesem Forum mein Rad jetzt erst recht nicht für eine Inspektion aus der Hand geben. Ich kann gut nachvollziehen, dass dies ein sehr emotionales Thema ist, denn die Räder sehen gut aus und fahren sich ansonsten auch sehr gut.

Gruss
Reimund

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Pibach » Mi 12. Aug 2015, 22:51

CycoRacer hat geschrieben: Bodenunebenheit aufgesprungen, mit gesichertem Verschluss, und gewackelt hat da gar nichts vorher.
...
Ich bin mir daher sicher, dass sich nicht alle denkbaren Totalausfälle vorher durch Wackeln ankündigen.
"alle denkbaren" ist immer schwierig zu überblicken und bei Deinem Fall gibt es ja noch gewisse Unklarheiten.
Aber wenn das V-Clamp nicht ordentlich angedrückt wird, dann ist da gewisse Instabilität, und bei einem Spalt wackelt es auch. Definitiv! Am Rahmen kriegt man das nicht unbedingt mit, aber bei der Lenksäule wohl schon.

Ähnlich könnte man aber auch eine Klemmung mit Knebelschraube zu schlapp anziehen (Brompton), im Grunde ist das recht analog.

Die Sicherung hat imho übrigens keine relevante Funktion, das ist eher Psychologie.

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von CycoRacer » Mi 12. Aug 2015, 23:29

Pibach hat geschrieben: "alle denkbaren" ist immer schwierig zu überblicken
... und hier besonders durch die Vielzahl der verbauten Komponenten ...
Pibach hat geschrieben: ... und bei Deinem Fall gibt es ja noch gewisse Unklarheiten.
Wer wagt sich denn hier mal an einen Selbstversuch und nimmt die Plastikscheibe raus und zieht alles wieder nach Einstellanleitung fest?
Pibach hat geschrieben: Die Sicherung hat imho übrigens keine relevante Funktion, das ist eher Psychologie.
Das müsste man vielleicht als Warnhinweis in den Rahmen gravieren. Ich hab es so erfahren: Rahmen springt auf, Öffnungshebel bleibt gut gesichert am Rahmen. Zum Wiederverschließen Sicherung lösen, Hebel öffnen, Rahmen wieder auseinanderfalten, Hebel schließen und vorsichtig nach Hause fahren.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon - just BAD Facts ! - Dauerfehler - Probleme

Beitrag von Pibach » Do 13. Aug 2015, 09:54

CycoRacer hat geschrieben: Das müsste man vielleicht als Warnhinweis in den Rahmen gravieren.
Also ich finde, das erschließt sich sofort durch einen Blick. Die Sicherung sichert ja offensichtlich nur den Verschlusshebel. Dass das V-Clamp sitzt dagegen nicht.

Du schriebst ja auch sehr richtig, dass eine Fehlfunktion offenbar in der Praxis extrem selten ist.

Hier ist den Dahonauten ja dahingehend auch nichts passiert.

Die Problemfälle beschränken sich bisher auf die verstellten Räder von Patrick sowie Dein Rad, wo offenbar eine Änderung durch den Vorbesitzer verursacht wurde.

Ich mach dazu mal folgende Analogie auf:
Angenommen man (der Besitzer, der Vorbesitzer oder ein Mechaniker) verstellt eine V-Brake derart, dass die Bremsbacken z.B. zu hoch sitzen, also am Reifen schleifen. Dann wird das gewisse Zeit funktionieren, aber der Mantel ist irgendwann abgerieben und wird platzen, was u.U. zu einem heftigen Abgang führt. Nun mag man argumentieren, dass man ja nicht ständig auf abgeriebene Reifen achtet und so eine V-Brake zu komplex sei, als das man diesen Zusammenhang hätte erahnen können. Wird aber jedem einleuchten, dass das reichlich konstruiert ist. Bei Faltgelenken ist das imho genauso und sollte offensichtlich sein, dass die ähnlich sicherheitskritisch sind wie Bremsen und nicht leichtfertig verstellt werden sollten - ohne die Funktion zu verstehen oder die Anleitung zu lesen. Der Unterschied besteht eigentlich nur darin, dass die vielleicht nicht so verbreitet sind und es daher erstmal Initiative erfordert, sich da einzudenken, einzulesen oder kompetenten Servicedienst zu finden.

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