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Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

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astonwalle
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von astonwalle » Fr 20. Jul 2012, 21:48

Leute, macht Euch einfach mal locker.
Man könnte ja glauben, Faltradfalter sind alles nur Klugschnacker. :mrgreen:

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von alterfalter2 » Sa 21. Jul 2012, 00:08

@ astonwalle

"Leute, macht Euch einfach mal locker."

..hast völlig Recht! ..ich ziehe mich da mal für ´ne Weile raus.. :)

Gruß TIL

vmax
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von vmax » Di 24. Jul 2012, 13:04

So ist die Regel mit dem Gabelschaft beim R&M Birdy

http://fahrradzukunft.de/10/birdy-touring/

Zitate:

""»Hals- und Beinbruch!« – Oder: Wer liest schon das Kleingedruckte?
In der Bedienungsanleitung wird der stolze Besitzer zu engmaschigen Inspektionen beim autorisierten (siehe unten) Fachhändler aufgefordert, um nicht seinen Garantieanspruch zu verlieren.
Zitat Bedienungsanleitung:
»Ansprechpartner für Reklamationen und Serviceleistungen ist ausschließlich der riese und müller-Fachhandel. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne einen Händler in Ihrer Nähe mit.«
»Nun ja, ein verantwortungsvoller Hersteller also«, könnte man da noch entgegenhalten. Als ich aber las, dass ich »bitteschön« alle 3 Jahre (auf eigene Rechnung, versteht sich!) den Gabelschaft austauschen lassen müsse, war ich doch etwas sauer. Ein Faltrad ist doch kein Rennfahrzeug! Ich erwarte von Fahrrädern für die Alltagsnutzung, dass sicherheitsrelevante Teile so konstruiert sind, dass sie dauerfest sind. Punkt. Und wenn die Maschine dann halt 300 g schwerer wird.
Wenn der Hersteller einen solchen Austausch in der Wartungsanleitung vorschreibt, tut er dies aber sicher nicht nur, um seine Kunden vor Unheil zu bewahren. Vermutlich will er sich schlicht vor lästigen Produkthaftungsansprüchen von Birdy-Fahrern schützen, die meines Erachtens zu Recht davon ausgehen, dass die strukturellen Elemente ihres Rades auf Dauer sicher sind. Dies finde ich unverantwortlich.
Ins Bild passt da für mich auch, dass meine schriftliche Anfrage an RM, wo ich denn nun in Lausanne oder Umgebung einen zur Wartung autorisierten Händler finde, bis heute unbeantwortet blieb …""


""And last not least: Keine Winkeladvocatentricks in der Bedienungsanleitung – sicherheitsrelevante Teile von Alltagsrädern haben gefälligst dauerfest zu sein!""

EmilEmil
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von EmilEmil » Mo 30. Jul 2012, 18:29

Hallo vmax,
auch wenn ich dem Tenor des zitierten Artikels zustimme, gibt es in der Definiition "der Dauerfestigkeit" erhebliche Verständnis-Schwierigkeiten. Der Autor meint nämlich nicht "Dauerfestigkeit" im Sinne der Werkstoffprüfung, sondern möchte, daß sein Fahrzeug über eine bestimmte Nutzungsdauer gefahrlos (außer Gefahren, die durch den Straßenverkehr entstehen) betrieben werden kann.
Ich habe in diesem Faden schon den Begriff "Safe Life" eingeführt, der sich im Zusammenhang mit Fluggerät bewährt hat. Nun sind die Belastungen zB bei Verkehrsflugzeugen viel eindeutiger definiert und können daher auch besser in die Konstruktion einfließen.
Mit den vorgeschrieben Wartungs-Intervallen können auch Bauteile, die nur "Fail-Safe" sind, bei Problemen entdeckt und ausgetauscht oder repariert werden.
Vorgeschriebene Wartungs-Intervalle gibt es beim Fahrrad nur für die Erst-Inspektion. Auch die wird in der Regel stiefmütterlich behandelt. Eine generelle Nutzungsdauer beim Radl ist schon gar nicht zu definieren. Der (die) eine Radler(in) fährt 300 km/Jahr; der andere 3000 km/Jahr und ein weiterer 30 000 km/Jahr. Welche Fahrleistung ist nun charakteristisch für eine Lebensdauer, oder besser Nutzngsdauer?
Eine weitere offene Frage ist das wie der Nutzung. Muß beispielsweise die Belastung bei Fahrt über tausend Streppenstufen, 25 cm hoch, in die Konstruktion mit einfließen? Ähnliche Beispiele sind leicht zu finden.
Das sind ungekärte Fragen.
Andererseits hat nun der Gesetzgeber die Produkthaftung erheblich ausgeweitet, ohne natürlich irgendetwas Konkretes über die Umstände zu sagen, nach denen er die Hersteller zur Haftung heranziehen will. Die Hersteller reagieren zB Beispiel mit der Forderung an den Benutzer, den Vorbauschaft oder ä. alle 3 Jahre auszutauschen. Für den "Normalo" mit 300/Jahr ist das überflüssig. Das Radl wandert nach 8 Jahren auf dem Sperrmüll. Dem Hobby-Radler mit 3000/Jahr käme das wohl recht, und für den Profi mit 30000/Jahr wäre ein Wechsel-Intervall fast jeden Monat angebracht.
Ein anderes Kapitel sind die offensichtlichen Fehlkonstruktionen. Die hat es vor 30 Jahren gegeben und gibt es heute leider immer noch. Das sollte nun wirklich nicht vorkommen.
In Anbetracht der Tatsache, daß ich seit einiger Zeit ein vollständiges Spannung-Dehnung-Diagramm (Aluminium 6061 ö.ä.) bis zur Gleichmaß- und Bruchdehnung suche und es nicht auftreiben kann, selbst in einer professionellen Datenbank nicht, wundert mich nicht, daß es viele unzureichende Konstruktionen gibt. Wenn jemand aus Kenntnis des Werkstoffs konstruieren würde, gäbe solche Diagramme. Berechtigte Ansprüche eines Geschädigten werden auf Grund der internationalen Aufgaben- und Verantwortungs-Teilung solange hin und her gepuffert, bis der Geschädigte aufgibt, seine Ansprüche weiter zu verfolgen. Ein Hersteller, der seine Kunden als Tester mißbraucht, handelt fahrlässig.
MfG EmilEmil

coral741
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von coral741 » Di 31. Jul 2012, 21:09

Mal so am Rande. Ich hab den Verkäufer bei eBay schon 2 x angemailt wegen seiner Preisvorstellung. 2000 Teuronen für ein gebrauchtes, zerbrochenes Rad scheint mir ein ganz klein wenig überzogen :shock: .

Bislang keine Antwort erhalten.

Ist übrigens schon das zweite Mal in der Bucht eingestellt. Beim ersten Mal sollte es -glaub ich - 200 fix kosten. Entweder ist es ein Trottel, der versucht Schrott zu verkaufen oder jemand, der versucht Schrott an einen Trottel zu verkaufen.

Grüße
Rainer

Motte
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Motte » Di 31. Jul 2012, 22:33

Ich hab den Artikel damals gelesen, als die Fahrradzukunft erschien und mich schon seinerzeit geärgert. Das fängt schon damit an, dass jemand allen Ernstes aus dem Werbebegriff "Birdy Touring" für sich ableitet, dass er nun ein Nonplusultra Reiserad erwirbt, dass klaglos 40 kg Gepäck transportiert. (Nur weil ein Auto das Kürzel "GT" im Namen führt, käme niemand auf die Idee damit sofort mit 200 Sachen durch die Sahara zu brausen.)

Ich frage mich, was aus dem Segway geworden wäre, wenn es ein Deutscher gewesen wäre, der sich erdreistet hätte das Teil hier zu entwerfen und zu vermarkten. Für 8000 Euro !!!! An dem Teil wäre in den Foren vermutlich kein einziges Haar dran gelassen worden. Es scheint absolut trendy zu sein auf alle heimischen Produkte einzuprügeln. Dabei darf man sich dann auch beliebig doof und begriffsstutzig anstellen.

Sonst wüsste man, dass Garantie eine freiwillige Leistung des Herstellers ist und er die Bedingungen dafür selbst festlegen kann. Beim Auto nörgelt niemand, dass eine Garantie regelmäßige Inspektionen bei den Fachwerkstätten voraussetzt. Es nörgelt auch niemand, dass man nicht zum Krauter XY gehen kann, der sonst nur Rasenmäher repariert. Aber bei einem Faltrad darf das selbstverständlich nicht sein.

Wenn der Autor der dort in der Fahrradzukunft geschrieben hat, mit beiden Beinen im Leben steht, dann würde er wissen, dass dies eine völlig normale Situation ist. ich hab Manuals von Fahrrädern in denen der Gebrauch im Gelände + Sprünge etc. ausdrücklich "verboten" sind und die (Rahmen) Garantie zum erlöschen bringen. Birdys werden oft recht sportlich gefahren (mit Ziehen am Lenker) - und man sitzt in der Regel weiter nach vorn gebeugt - sie haben daher eine höhere Beanspruchung, was den Vorbau angeht. Es gab und gibt Zeitgenossen, die ein Birdy nicht vom Mountain Bike unterscheiden wollen und es überfordern. Die Reaktion des Herstellers ist dann eben eine Garantie, die engere Auflagen macht.

Wer ein klein wenig googelt, könnte herausfinden, wie Produkthaftung in Deutschland funktioniert und dass sie im Zusammenhang mit der Garantie überhaupt keine Rolle spielt.

:roll: Man merkt vermutlich, dass mich solche Artikel immer maßlos ärgern. Und zwar unabhängig vom Hersteller. Sie enthalten nämlich außer hämischer Polemik ausgesprochen wenig Substanzielles. Wer keine Gepäcktaschen benutzt, sondern hinten Türme baut und sich durch Kettenblattumbau Probleme beim Falten einhandelt, der sollte mal einfach den Spiegel an der Wand fragen, wo die Ursache dafür zu suchen ist.....ach was reg ich mich auf....sollen sie doch schreiben

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Rone » Di 31. Jul 2012, 23:00

Motte hat geschrieben:ach was reg ich mich auf
Eben, nimm ein kühles Blondes und... Prost ;-)

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Muc-Falter » Mi 1. Aug 2012, 09:07

Naja, der Autor zeigt halt gerne wie sehr er doch alles besser weiss und kann. :twisted:
Vielleicht macht er ja selbst mal eine Fahrradmanufaktur auf und zeigt dann allen wie es besser geht: kleinstes Faltmass - aber riesige Lowridertaschenhalter; Super Qualität, jahrzehnte lang haltbar - aber billig; Tragvermögen von min. 180kg; Ein Servicenetz so riesig wie Aldi oder Tschibo; ect...

Kunden gäbe es dann sicher!
;)

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von vmax » Mi 1. Aug 2012, 14:30

Muc-Falter hat geschrieben:Naja, der Autor zeigt halt gerne wie sehr er doch alles besser weiss und kann. :twisted:
Vielleicht macht er ja selbst mal eine Fahrradmanufaktur auf und zeigt dann allen wie es besser geht: kleinstes Faltmass - aber riesige Lowridertaschenhalter; Super Qualität, jahrzehnte lang haltbar - aber billig; Tragvermögen von min. 180kg; Ein Servicenetz so riesig wie Aldi oder Tschibo; ect...

Kunden gäbe es dann sicher!
;)

Das mit dem Herstellen eines Faltrades..... das habe schon einige versucht.... ua. auf div. Messen vor
ca. 6-8 Jahren, es bestannt aus Edelstahl oder Verchromten Rohrmaterial, Rahmen in Gitterrohr Bauweise.

Motte
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Motte » Mi 1. Aug 2012, 14:41

Ja, aber wer da im Netz sucht und Englisch kann, wird selbst dort (vereinzelte) Berichte über gebrochene Gepäckträger finden und noch einiges mehr. Die sind weder unzerstörbar noch perfekt - obwohl wunderschön :)

Die Fans von Sir Alex, der wirklich gute Räder baut, sind in dieser Hinsicht aber auch nicht pingelig. Da knatscht auch keiner, weil man die 17 Zoll Reifen nicht am Schlauchomat ziehen kann.

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