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Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

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Rone
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Rone » Mi 18. Jul 2012, 14:50

Lassen wir das Brompton-Bashing! Das perlt an den meisten Brompton-Besitzern eh wie Wasser auf einer Lotosblüte ab. Man muss sich das Rad ja einfach schön reden und Produkte aus Massenproduktion mit teilweise wertigeren Teilen einfach schlecht finden. Wei, was vermisse ich diese einseitigen Kommentare. NICHT.

@Motte: Nene, kein Winter-Einsatz. Winter findet hier ja genau so wenig statt, wie Sommer :-)
An den Rädern ist halt nichts versiegelt. Flugrost nach jedem Regen am und im Rahmen und der Schwinge kann man gut finden, muss man aber nicht. Ärgerlich finde ich auch gammelnde Schrauben. Und genau da scheint man bei den Briten kein gutes Händchen zu haben...

alterfalter2
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von alterfalter2 » Mi 18. Jul 2012, 14:56

@ Motte
"im Winter durch viel Salz und dann im Warmen parken schafft auf Dauer jedes Rad."

..das stimmt natürlich, ich habe die Möglichkeit, nach der Fahrt zum Arbeitsplatz und vor Dienstbeginn das Rad mit einem Eimer Wasser abzuspülen.. -- gleiche Prozedur nach dem Rückweg (im Winterbetrieb).. etwas Pflege und ab und an eine Reinigung mit anschließender Konservierung hilft da ungemein..

Gruß TIL

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Motte » Mi 18. Jul 2012, 15:21

offtopikundso

im Ruhrgebiet hatten wir ja auch keinen Winter - aber die Stadtwerke hatten vorausschauend diesmal Streusalz gebunkert und mussten das offensichtlich dringend loswerden.

Ich hab mein L3 seinerzeit gebraucht gekauft und hatte in den 8 Jahren (bin allerdings wenig mit gefahren) keine besonderen Probleme mit Rost. (Sprühwachs gehört bei mir aber zur Normalbehandlung)

EmilEmil
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von EmilEmil » Mi 18. Jul 2012, 22:32

Harry hat geschrieben:
Muc-Falter hat geschrieben:Das mal was passiert ist wohl eher selten. Es fahre noch Falträder aus den 70ern rum und brechen auch nicht.
Die wiegen ja auch "28 kg" und ausserdem waren es früher Klapp- und keine Falträder.
..........................
Mein 24"-Falter von 1978 hatte damals 15,5 kg .
Heute (33 1/2 Jahre später) nach Aufrüstung ( 9-Gang i-Motion ca 1980 g anstelle von F&S 3-Gang mit 920 g, schwerem Humpert-Vorbau, Werkzeug mit Behälter, Zahlenschloß sowie funktionierendem Magnet-Verschluß ) hat er 17,6 kg.
Die 28 kg waren und sind ein guter Wert für Hollandrad-Panzer, beweisen aber nur, daß jemand irgendwelche Luftnummern in den Raum stellt. Brüche an Gabelschäften auf Grund liederlicher Konstruktion gab es damals wie heute. Zur Information, Eddy Merkx fuhr 1972 ein Titanrad mit 5,9 kg, mit dem er heute bei der Tor de France wegen zu geringem Gewicht nicht antreten dürfte.
Die Falträder hießen damals so, weil ihre Konstrukteure gerade der Klapp(s)mühle entsprungen waren oder hineingehörten. Es hat sich nicht viel gebessert seitdem. Demnach müßten die heutigen Konstrukteure eine Heimat in der Faltmühle finden ! Aber bitte , was ist eine Faltmühle ?
Wird diese vielleicht von Prof. Dauerbruch mit seiner reizenden Tochter ( die mit den Wöhler-Kurven und dem Titel einer "Miß Konstruktion") bewohnt ?
Nichts gegen Kritik und eigene Meinung, aber so falsche Informationen (28 kg :?: :?: ) sollte man nicht verbreiten.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 30. Jul 2012, 17:00, insgesamt 3-mal geändert.

EmilEmil
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von EmilEmil » Mi 18. Jul 2012, 22:57

Hallo allerseits,
ich will in die Debatte mal zwei Begriffe einführen, die aus dem Flugzeugbau kommen und sich dort bewährt haben : Es gibt Teile an einem Verkahrsmittel, die müssen
SAFE LIFE sein, und es gibt Teile, die können auch
FAIL SAFE sein.
SAFE LIFE heißt Lebensdauer-sicher ; Fail Safe heißt Fehler-tolerant.
Also Teile, die so konstruiert werden, das ein Versagen des Teils in der zu Grunde gelegten Nutzungsdauer ausgeschlossen ist und Teile, bei denen ein örtliches Versagen auftreten kann, das aber nicht zu einem Versagen einer Baugruppe oder des gesamten Verkehrsmittels (Fahrrad,Auto, Flugzeug...) führt.

Beispiele für SAFE LIFE am Fahrrad sind der Lenker, der Vorbau und die Gabel; für FAIL SAFE die Laufräder, Bremszüge, Schaltzüge u.a. . Bei den Laufrädern können i.A. 1,2 oder auch 3 Speichen brechen, ohne daß das ganze Laufrad zusammenklappt. Wäre es anders, würde bei einem darauffolgenden Sturz nicht nur das ganze Laufrad Schrott sein, sondern vor allem der Radler müßte mit gesundheitlichen Schäden bis hin zum Exitus rechnen . Bei drei kaputten Speichen merkt sogar der unsensible Radler, daß etwas nicht stimmt. Ein gerisserner Bremszug ist in den Auswirkungen evtl. noch heftiger. Aus gutem Grund gibt es deswegen zwei unabhängige Bremsen. Stichwort "REDUNDANZ". Diese Redundanz ist eine Konzession an Service-faule Radl-Besitzer (Sind die meisten, mich eingeschlossen!). Auch ein Bremszug überrascht nicht mit plötzlichem Trennbruch (er bröselt sich an den Klemmstellen auf und reißt dann an dem geschwächtem Rest ) und könnte schon vorher repariert werden.
Bei den Bremsen ist zu bedenken, daß von der Physik her die vordere wesentlich wirkungsvoller ist. Das sich das auch mal bei der ewigen Deutschen Rückschiet-Oma (1990-er Geburtsdatum !) rumspricht, werde ich wohl nicht mehr erleben. Nein, lieber fährt sie mit spät ansprechender und blöckierter Bremse gegen die sich öffnende Auto-Tür oder nagelt unvorsichtige Fußganger auf dem Radweg unangespitzt in den Boden. "Viel Feind,Viel Ehr"! :mrgreen: Da hilft auch eine Radlaufgöcke (legalisiert mit Sonder-Genehmigung)nichts.
Damit sind wir beim Problem der Erkennbarkeit des sich abzeichnenden Versagens. Die folgenschweren Brüche an Lenker, Vorbau und Gabel sind häufig nicht zu erkennen. Weder mit dem Auge (sie liegen verdeckt von anderen Teilen; wie in dem Beispiel dieses Fadens) oder sind auch nicht mit dem Tastsinn zu spüren, da ja der Lenker von der Physik her größere Flexibilität mitbringt und ein Spiel infolge sich abzeichnenden Dauerbruchs dadurch maskiert wird. Da hilft nur die SAFE LIFE Konstruktion.
Da gibt es ein ganzes Arsenal von Möglichkeiten um eine Beanspruchungs-gerechte Konstruktion zu verwirklichen. An den hier eingestellten Bildern erkennt man schon, daß bei der Klemmung nicht darauf geachtet wurde, die Spannungskonzentration am Ende der Klemmung (Kantenpressung) zu vermeiden. Da würde sonst wenigstens ein Radius vorhanden sein. Aber was solls, wenn der Designer mit seinen Flatulenzen die Richtung vorgibt .....
Kommt das noch mit dem größten Biegemoment und einem eklatantem Steifigkeitssprung zusammen, dann ist der Bruch (Dauerbruch) vorprogrammiert. Nur, wer von der Kantenpressung nichts weiß, der kennt sich bei Dauerfestigkeit warscheinlich gar nicht aus.
Was soll man sagen "Alles Grattler oder was ?"
Mfg EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Do 19. Jul 2012, 11:17, insgesamt 5-mal geändert.

Rone
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Rone » Mi 18. Jul 2012, 22:58

Bewusstes Übertreiben als Stilmittel ist nicht erlaubt? Jetzt bist Du aber zu kritisch, EmilEmil!?

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Harry » Mi 18. Jul 2012, 23:57

Thema 28Kg

Die "28Kg" sind ein Zitat von "Motte" aus dem letzten Beitrag der ersten Seite. Im letzten Absatz, wer es nachlesen möchte.

Vielleicht bin ich etwas unwissender als die allermeisten hier, aber wir wissen alle, dass die Falträder in den 70ern keine 28Kg gewogen haben. Und allen voran weiß es Motte, der das genauso "übertrieben scherzhaft" gemeint haben dürfte, wie ich.

Ich kenne die Forumregeln noch nicht so gut. Beim nächsten Mal setze ich einfach ein paar von den lustigen Smilies ein, damit es jeder versteht.

Gemeint war einfach nur, dass ich davon ausgehe, man hat vor 40 Jahren möglicherweise stabieler gabaut. "28kg" ist dafür eine Umschreibung. Heute werden Drucker so programmiert, dass sie nach einer bestimmten Anwendungsdauer aufhören zu arbeiten und ein Ersatzgerät ist günstiger als die Reparatur. Ich will gar nicht so weit ausholen. Man muss nicht alles totreden.

Gibts noch Videokassetten zu kaufen? Ich hab noch einen alten Videorekorder im Keller. Keine Ahnung warum der noch funktioniert, in den letzten 5 Jahren hab ich 3 DVD-Player gewechselt.
Ich glaub der Videorekorder dürfte auch so an die 28Kg wiegen (Smilie).

EmilEmil
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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von EmilEmil » Do 19. Jul 2012, 12:10

Der Satz von @Motte
"Letztlich ist aber klar, dass wir mit den modernen Rädern - die ja auch keine 28 kg mehr wiegen wie vor 30 Jahren, nicht mehr ganz so sorglos umgehen können wie damals mit Opa`s Opel Stahl Rad"
beinhaltet, daß es automatisch einen Zusammenhang zwischen höherem Gewicht und größerer Festigkeit (Dauerfestigkeit) gibt. Diese Aussage ist genauso fragwürdig wie der Umkehrschluß, daß ein leichtes Rad weniger fest und dauerhaft sei . Wenn @Motte's Aussage als Satire gemeint war, sollte sie bitte auch als solche gekennzeichnet sein. So wie es geschrieben wurde, ist es mißverständlich. Ich habe es als Realsatire interpretiert.
Denn nicht jeder, der hier liest , ist ein Zeitzeuge des bennanten Datums (1970-1980-er Jahre). Außerdem haben viele mit einiger Warscheinlichkeit ihr Radl noch nie auf die Waage gestellt. Tipp : Rad auf die Personenwaage stellen (vorn wiegen, hinten wiegen und da, wo die Waage nicht steht, einen Höhenausgleich schaffen (Holzklotz, Brett, dicken Oerdner o.ä. ,Wägung muß waagrecht erfolgen)..
Für Dich @Harry noch ein Link
viewtopic.php?f=77&t=569#p5562
Aus diesem Beitrag kann man ableiten , daß das "Gute" der guten alten Zeit in der Hauptsache darin besteht, daß die Gegenwart kaum besser ist. Und das trotz gut entwickelter Konstruktions- und Analyse -Tools wie CAD und FEM (Computer-Aided-Design und Finite-Elelent-Method). Das gabs damals alles schon, aber nur auf Großrechnern und nicht auf dem PC wie heutzutage. Für den Einsatz zur Fahrrad-Konstruktion wäre das viel zu teuer gewesen. Nun entstehen Konstruktionen immer zuerst im Kopf des Konstrukteurs, ein "Programm" kann etwas Vorhandenes nachrechnen und im Detail verbessern, die gute Grundkonzeption ist aber auf das Wissen und Können des Menschen angewiesen.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 30. Jul 2012, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von Motte » Do 19. Jul 2012, 14:14

Lieber Emilemil,

ich kann es gar nicht so recht nachvollziehen, warum Du Dich so nachhaltig an einzelnen Satzfragmenten abarbeitest. Selbstverständlich ist die isolierte Aussage schwer = sicher fragwürdig.
Ich habe nicht vor hier im Forum jeden Beitrag so zu schreiben, dass diese niemals, bei entsprechendem Vorsatz, nicht auch missverstanden werden können. Und möchte Dir daher den Rat mit auf den Weg geben einfach etwas lockerer zu werden.

Gruß

Udo

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Re: Beunruhigend - Dahon Speed: Vorbau- und Gabelbruch

Beitrag von EmilEmil » Do 19. Jul 2012, 16:08

Danke @ Motte
für die gutgemeinten Ratschläge !
Ich habe sie ins Diarium geschrieben und dann das Buch zugeklappt.....
Wer locker ist, kann auch Kritik vertragen. Und daß man keinen Vorsatz braucht, um Deine Aussagen zu mißverstehen, dafür sind die Beiträge in diesem Faden hinreichend evident.
Ich denke auch in Zukunft an die Mehrzahl der Forumsmitglieder und berücksichtige deren Kenntnisstand, um sie auf mißverständliche Aussagen hinzuweisen.
MfG EmilEmil

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