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Bernds - vom ersten Tag an

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efbert
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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von efbert » So 13. Mai 2012, 10:36

Na ja, ich probier das mit dem Gepäckträger erstmal aus - tatsächlich ist bei meiner Art der Nutzung nicht unbedingt ständiges Falten vorgesehen.
Gute Idee, ich werde mich zu dem Sattel mal mit Bernds unterhalten - allerdings nervt mich der abgebildete Sattel (Brooks Champion) mit seinem dauernden Knarzen und Seufzen schon. Das Bernds ist ja ansonsten fast flüsterleise - na vielleicht doch nicht, aber dazu werde ich hier noch etwas schreiben. Ansonsten wäre der sehr schön, weil schon über viele zig tausend Km eingefahren.
So ein Faltschloss (ABUS Bordo) habe ich bereits (bei mir verstaut in der kleinen Satteltasche, die man oben an meinem silberfarbenen Tourenrad sieht) ich muß nur feststellen, dass es wohl zu kurz ist, denn das Rahmenrohr beim Bernds (wohl auch beim TIMOR) ist viel voluminöser als das von anderen Fahrrädern und man hat Schwierigkeiten dann noch ein stabiles Gegenstück zu finden, an dem man das Rad dann anschließen kann.

Motte
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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von Motte » So 13. Mai 2012, 15:01

Ach so, ich dachte Du hättest Sorge, weil bei Bernds auf der Homepage steht, dass man keinen gefederten Sattel und keine Federsattelstütze verbauen soll.

Bei den Falträdern liegt das Hauptrohr so niedrig, dass man es mit normalen Bügelschlössern nicht an Laternen anschließen kann, weil deren Rohre unten dicker sind. Das schafft dann nur son Bordo oder etwas ähnliches. Und das normale Bügelschloss findet am Faltrad selbst häufig keinen Platz, weil es meist beim Fahren oder Falten im Weg ist. Bei nem teuren Rad würde ich dann auch das bessere Bordo nehmen. Mit meinem Timor habe ich darüber hinaus festgestellt, dass das Teil mit Draht- Korb vorne fast keine Aufmerksamkeit erregt - hält dann wohl jeder für ein "gewöhnliches Einkaufsrad für Jugendliche" :lol:

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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von Motte » So 13. Mai 2012, 15:04

Wenn Dir ansonsten der Brooks Champion gefällt. Den hatte ich auch mal - da knarzt der Übergang zwischen Feder und Gestell. Einmal zerlegen, fetten und wieder zusammenbauen und schon ist Ruhe.

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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von efbert » So 13. Mai 2012, 15:47

@ Motte: genau das ist das Problem mit den Bügelschlössern, die einem dann auch noch oft die Optik versauen.
Ich hatte schon viele Jahre lang so ein "Zollstock-Schloss" (gab es schon vor 15 Jahren, damals von der Frima Spezialized) weil mir Bügelschlösser immer irgendwie im Weg waren. Aber jetzt, wo meine Räder immer teurer werden, wächst halt auch die Panik, dass so ein Schloss nicht ausreichend ist. Und Spezialized hat damals so einen Rundschlüssel verbaut, der wohl ganz leicht zu knacken ist. Deshalb verwende ich es hier nun nicht mehr.
Das mit dem Sattel will ich dann irgendwann mal probieren. Tatsächlich hänge ich etwas an dem Brooks Champion. Wie gesagt, ich bin bestimmt schon mehrere tausend KM damit unterwegs gewesen. Der ist halt richtig eingesessen.

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Klaugefahr

Beitrag von Pibach » So 13. Mai 2012, 16:02

Also mein Mu Ex sicher ich - wenn ich es mal nicht reinnehmen kann - mit Kryptonite Mini und dazu noch ein Trelock KS460. Rad wird gefaltet. Rahmen Angeschlossen (Sheldon Brown Technik). Das andere Schloss durch beide Räder und Rahmen. Sattelstütze raus und mitnehmen.

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Gepäckträger

Beitrag von efbert » Mi 16. Mai 2012, 21:40

Nochmal zum Gepäckträger:
es ist sicherlich so, dass dieser Träger das Faltmaß etwas vergrößert, aber wie Motte schon vermutet, hier wird die Betonung eher auf Fahren liegen! Falten nur dann, wenn unbedingt nötig, in der Regionalbahn oder für's Auto, wenn der Fahrradträger mal wieder in der Garage steht (tut er meistens)
Außerdem habe ich aber auch ein starkes Interesse daran, dass dieser Fahrradrucksack hier auf dem Bild unproblematisch an den Gepäckträger passt. Das tut er, wie man sieht - aber leider immer noch nicht ganz unproblematisch. Die Freiheit zur Ferse ist man gerade so gegeben (Schuhgrösse 38!). Luft nach unten hat der Rucksack aber ausreichend und das ist mir schon wichtig.

Bild
Gepäckträgerrucksack von efbert auf Flickr

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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von Pibach » Mi 16. Mai 2012, 22:39

Funktioniert das nicht besser, wenn man einen niedrigen Gepäckträger nimmt und den Rucksack dann oben drauf stellt? Sieht bei Dahon etwa so aus:
Bild

Wobei so ein Rucksack, der auch gleichzeitig Satteltsche ist... schon interessant.

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Re: Bernds - vom ersten Tag an

Beitrag von efbert » Do 17. Mai 2012, 03:12

Wie ist diese Tasche da auf dem Gepäckträger denn noch gegen die Sattelstütze abgestützt?

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Bernds - vom ersten Tag an / Sattel

Beitrag von efbert » Do 17. Mai 2012, 09:35

Ich habe mir nun einen neuen Sattel gekauft. Einen Brooks B17. (Auf dem Bild oben sieht man ihn auch schon) Wohl eines der traditionellsten Modelle von Brooks. Nach dem Professionell, der nun bald 20 Jahre alt sein dürfte - nein wohl älter - und dem Titan- Swallow ist es der am wenigsten sportliche den ich habe! Ich denke aber, das Bernds hat auch nicht ganz die sportliche Anmutung und den sportlichen Charakter, wie meine anderen beiden Räder. Obwohl - jedenfalls hat mich auf dem Kronprinzessinnenweg mit meinem Bernds ein sich auf seinem Sportbike ordentlich abrackernder Biker nicht abhängen können.
Kauf bei Velophil in Moabit. Die gehören nach Internet zu den Wenigen in Berlin, bei denen ich hinsichtlich Brooks - und das sollte es schon sein - eine ordentlich Auswahl (zum Anfassen) erwarten konnte. So war es ja dann auch. Ein raincover bekam ich noch dazu. Was sie auch hatten, war eine Auswahl von Brompton - Taschen, die sich ja hervorragend an meinem Bernds machen würden. Das war dann auch noch sehr verführerisch. Allerdings hatte ich aus einem Forum im Hinterkopf, dass die bei Mailorderbestellungen in GB dort günstiger zu beziehen wären.
Also Tausch des Champion wegen seiner Federn gegen den ungefederten B17.
Ich hatte zu dem Problem nochmal mit Bernds (der Vertriebsleiterin Frau Buchholz) gesprochen: die empfehlen unbedingt ungefederte Sättel wegen der Aufschaukelungsgefahr. Und auch wenn ich selber das auch nicht so dramatisch sehe, macht mir der Brooks-Champion im Moment einfach zu viel Geräusche, die an das sehr leise Bernds einfach nicht passen. Ich werde ihn, so wie das Motte Oben empfiehlt, bei Gelegenheit mal überarbeiten.
Stören tut mich an dem schwarzen Sattel eigentlich nur das kupferfarbene Gestell. Das passt hier an meinem Rad (creme-weiß und Schwarz) nicht so ganz in das optische Gesamtbild. Dass er jetzt noch eingefahren werden muss, ist mir schon bewusst. Wenn man ihn in die Hand nimmt, neben dem mehrere zig-tausend Km alten Modell, begreift man auch was damit gemeint ist.
Ja und man merkt es auch sofort, wenn man dann die ersten Kilometer angeht.
Aber tatsächlich, nicht nur der Sattel bedarf einiger Gewöhnung, das Fahren ist dann auch schon etwas anders!

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Re: Bernds - vom ersten Tag an - die ersten 30Km

Beitrag von efbert » Mi 23. Mai 2012, 18:16

Bislang waren ja immer nur einige Testrunden unter nicht wirklich realen Bedingungen! Hier jetzt also die harte Wirklichkeit.
Die bestand nun aus den Schlagloch - übersähten Berliner Asphaltstrassen und den aufgebrochenen buckligen, sandlöchrigen und gefährlichen Berliner Radwegen. Erster Eindruck: einen Großteil davon bügeln die BA durchaus weg! Und auf dem glatten, z.T. neu asphaltierten KRONPRINZESSINENWEG ist es eine wirkliche Freude zu fahren. Man hört zunächst eigentlich nur das Schnurren des minimalistischen Reifenprofils der Big Apple (4,0 Bar) - es ist eine Freude! Das ganze Rad ist einfach leise! Den Riemen hört man nicht. Die Rohloff nur im Freilauf. Und ansonsten gibt es da nichts, was sich irgendwie bemerkbar macht. Jetzt kommen auch vom Sattel - den Federn des Brooks Professional - keine knarzenden und seufzenden Töne mehr!
Natürlich gibt es den Unterschied zu den 28 er Laufrädern meines Renners und den 26 ern meines Touren - Rades. Keine Frage! Der Geradeauslauf ist schon leicht nervöser. Man fühlt sich irgendwie mehr zum "Lenken" verpflichtet! Aber man stellt sich auch etwas lässiger an der Ampel auf! Das Bernds hat ein etwas tieferes Tretlager und so ist mit den Zehenspitzen immer die Erde zu erreichen. Allerdings scharren die Pedalkörbchen, die ich immer fahre, auch schneller mal über den Wegbelag. Geschieht aber nicht so häufig - sie sind für mich so selbstverständlich, dass ich eigentlich schon unbewusst und ganz automatisch in sie hineinschlüpfe (ist lediglich bei grobstolligen Schuhsolen ein Problem).

Kleiner Schreck: Nach dem Montieren der Körbchen an den Pedalen habe ich die wohl doch nicht richtig vollständig montiert, bzw, den Überwurfring nicht richtig zurückschnappen und einrasten lassen. Jedenfalls rutsche plötzlich ein Pedal zur Seite, als ich an einer Ampel stand. Vielleicht nicht ganz ungefährlich. Es sollte mir eine kleine Warnung sein.
Wirklich hart war die Wirklichkeit tatsächlich nur hinsichtlich des neuen Sattels. Da muß noch einiges an Km-Laufleistung hineingesteckt und abgearbeitet (Abgesessen) werden. Zwar habe ich nach etwas über 30 Km keine ernsten Probleme mit meinem Schwerpunkt aber ich merke es halt schon und 100 Km sollten es wohl doch nicht gleich sein. Aber das soll ja noch kommen!

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