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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Faltrad, Gretel
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skegjay
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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von skegjay » So 9. Mai 2010, 08:14

Moin Sportsfreunde,

fahre seit ein paar Jahren ein Bernds. Bin mit dem Fahrrverhalten zufrieden. Als sehr nervend empfinde ich die Knarzgeräusche in der Lenkung.
Hat jemand eine Idee, wie man die eliminieren kann?

Gruß skegjay

Motte
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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von Motte » So 9. Mai 2010, 14:05

Da dürfte es nicht viel anders sein wie beim Gecko: viewtopic.php?f=33&t=288

Eule
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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von Eule » Mo 10. Mai 2010, 22:22

skegjay hat geschrieben:Moin Sportsfreunde,

fahre seit ein paar Jahren ein Bernds. Bin mit dem Fahrrverhalten zufrieden. Als sehr nervend empfinde ich die Knarzgeräusche in der Lenkung.
Hat jemand eine Idee, wie man die eliminieren kann?

Gruß skegjay
Hallo Skegjay,
Grundsätzlich gebe ich Motte recht mit fetten bzw. anziehen, aber gerade im Bereich des Lenkstange befinden sich m. E. die größten Unterschiede zwischen Bernds und den Utopia Faltern. Bei Bernds gibt es ja kein Faltgelenk. Ich glaube für ein Knarzen gibt es 3 verschiede Ursachen.

1. Der Vorbau:
Bei meinem werkzeuglos Verstellbaren Vorbau knarzt es, wenn die Stellmutter angezogen werden muss(dauert vielleicht 5 Sek). Das passiert natürlich bei häufigerem Verstellen schnell (Citystellung bis Gegenwindstellung). Das hat mich am Anfang wahnsinnig gemacht und ich dachte überall wären Schrauben locker und ich habe bald den losen Lenker in der Hand.
Das Problemchen kann bei allen verstellbaren Vorbauten auftreten, falls Du so einen hast, schreib mal welchen. Die "meisten" mir bekannten vertellbaren Vorbauten haben so eine Stellschraube.

2. Die Lenkerstange:
die Lenkerstange wird wie bei den meisten "klassischen" Rädern befestigt (bei mir Inbuss!). Wie bei allen Rädern mit einer langen Lenkstange sollte diese Schraube immer wieder mal angezogen werden. Maschinenfett schadet hier auch nicht.

Und
3.Lenkerfixierung.

Der Schnellverschluß kann nachgespannt werden. Wenn der zu locker wird könnte ich mir Vorstellen, daß es knarzt.
Als letztes fällt mir noch die Auflage der zu lösenden Lenkers zu fetten. Also den Lenker lösen, herausziehen
und dann die Unterseite fetten (Vaseline!). Beim wieder einsetzen wie üblich schauen ob der Lenker richtig sitzt.

Wie oben beschrieben bei mir war es die Stellschraube am Vorbau.
Viel Erfolg bei der Suche

Eule

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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von Eule » Mo 31. Mai 2010, 18:19

Heute hat es bei mir geknarzt!

Allerdings war es bei mir die Sattelstütze. Nach dem ich das herausgefunden hatte war es nur ein schnelles
festes anziehen. Aber es hat etwas gedauert bis ich sicher war, daß es nicht im Lenkerbereich war.

Eule

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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von PeterHeinz » So 20. Jun 2010, 23:07

Bei mir hat das Dahon geknarzt. Ich hatte mir kurz vorher einen Drehmomentschlüssel gekuaft und ich habe alle Schrauben im Lenkerbereich einmal nach der Drehmomentvorgabe angezogen (waren zu fest angezogen). Und siehe da, nichts knarzte mehr.. :mrgreen: . Im Übrigen: Ich arbeite nur noch mit Drehmoment, da ich feststellte, dass ich immer zu kräftig anzog. Und das ist bei alu nicht sehr bekömmlich.. :oops:

Speedsix
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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von Speedsix » Mo 21. Jun 2010, 00:20

Nur mal so zur Info: Diese Drehmomentangaben im Fahrradbereich
sind eher für den Ar..., vor allem bei tragenden Teilen.

Von den theo. Anzugswerten lieber etwas Abstand nehmen, und sich
mit Verstand schrittartig (mit Hilfe von Montagepaste) rantasten.

Ich habe mit der QM mal Drehmomentschlüssel kalibriert. Selbst
hochwertiges Werkzeug hat so seine Toleranzen...

Marco

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BERNDS Knarzen in der Lenkung

Beitrag von Motte » Mo 21. Jun 2010, 09:33

Du hast ja Recht. Aber für die meisten Schrauber gilt einfach nur: "Nach fest kommt ab"
Und da hilft so ein Schlüssel (alleine und ohne Anleitung eines Werkstattmeisters) so ein bisschen das Gefühl dafür zu entwickeln wann so ungefähr 10 oder wann 30 Nm erreicht sind.

Räder wiegen heute ja gut 10 kg weniger als vor 30 Jahren. Damals war aber noch vieles überdimensioniert, was die Materialstärke anbelangt und hielt einiges aus. Und wenn es ums Rad geht wird im Regelfall selbst geschraubt - auch wenn man als Kaufmann sonst nur eher mit anderen Werkzeugen umgeht. Da fehlt es oft am nötigen "Gefühl" für die richtige Kraft. Ein Riss im Kurbelarm ist blöd, ein bei der Fahrt sich lösendes Pedal aber auch.

Wo wir schon dabei sind - die meisten Heimwerker nehmen Fett in Ermangelung von Montagepaste - und da kann man dann die Drehmomentangaben eh vergessen, weil sie für den Fall viel zu hoch sind.

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