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Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Pibach
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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Pibach » Sa 9. Dez 2017, 02:33

Karsten hat geschrieben:
Fr 8. Dez 2017, 10:20
Was der Herr Brockmann von der UDV als "Studie" darstellt, sind Korrelationen.
Korrelationen darzustellen wäre ja probat. Es gibt hier aber keine! Unfallzahlen zeigen keinen Effekt durch Fahrradstaffel. Der hineingedichtete Effekt bei schwerwiegenden Unfällen liegt unterhalb der statistischen Relevanz (Differenz ist genau 1 Fall). Und wieso werden die anderen Stadtbezirke nicht mit evaluiert, die Zahlen liegen ja vor? Lass mich raten: dann würde dieser Zahlentrick auffallen.
Das ganze als "wissenschaftlich" zu titulieren ist ein Treppenwitz. Ist leider typisch so für die UDV.

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Pibach » Sa 9. Dez 2017, 15:19

Ch.Bacca hat geschrieben:
Fr 8. Dez 2017, 14:00
Nochmal:
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Fahrradstaffel einen positiven Einfluss auf das Verkehrsgeschehen hat. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass die Fahrradstaffel einen negativen Einfluss auf das Verkehrsgeschehen hat. Es ist auch möglich, dass das keinen Einfluss hat - das denke ich hingegen nicht.
Die Zahlen zeigen jedenfalls, dass die Fahrradstaffel keinen messbaren Einfluss auf Unfälle hat.
Ich denke aber, dass sie schon einen Einfluss auf die Fahrradzahlen hat, die dürften dadurch leicht zurückgehen. Etwas regelkonformer wird vielleicht auch gefahren. In der Art und Weise, wie das in der Studie erfasst wurde, ist das aber natürlich Unsinn, denn das misst ja vor allem Änderungen im Kontrollverhalten. Ob Regel-konformes Fahrverhalten bei Radfahrern überhaupt eine positive Wirkung auf Unfallzahlen hat, wird zwar immer vorrausgesetzt, ist aber wohl nicht zutreffend, ich wüsste jedenfalls keine Studie, die das stützen würde, dafür aber diverse, die das Gegenteil annehmen lassen, etwa Studien zur Rotfreigabe.

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von katapult » Mo 11. Dez 2017, 12:19

Ein paar mehr hätten sie schon fragen können, aber warum hältst Du die Befragten für nicht repräsentativ? Es sind Radfahrer, warum sollte deren Aussage keine Relevanz haben? Sind deine Zweifel and der Methodik belegbar oder ist das wiederum eine voreingenommene Annahme (Glauben) von deiner Seite?
Versteh mich nicht falsch Karsten, ich halte die "Studie" der UDV jetzt auch nicht für den unumstößlichen Beweiß für das positive Wirken der Fahrradstaffel auf des Gesamtgeschehen. Ich bin ernsthaft interessiert an sachlich begründeten Argumenten für und wieder die Einführung einer Fahrradstaffel. Der Gedanke das Polizisten in ihrem Berufsalltag die Perspektive von Radfahrern einnehmen scheint mir jedenfalls erhebliches Potential zu bergen.

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Karsten » Mo 11. Dez 2017, 13:43

katapult hat geschrieben:
Mo 11. Dez 2017, 12:19
Ein paar mehr hätten sie schon fragen können, aber warum hältst Du die Befragten für nicht repräsentativ? Es sind Radfahrer, warum sollte deren Aussage keine Relevanz haben? Sind deine Zweifel and der Methodik belegbar oder ist das wiederum eine voreingenommene Annahme (Glauben) von deiner Seite?
Versteh mich nicht falsch Karsten, ich halte die "Studie" der UDV jetzt auch nicht für den unumstößlichen Beweiß für das positive Wirken der Fahrradstaffel auf des Gesamtgeschehen. Ich bin ernsthaft interessiert an sachlich begründeten Argumenten für und wieder die Einführung einer Fahrradstaffel. Der Gedanke das Polizisten in ihrem Berufsalltag die Perspektive von Radfahrern einnehmen scheint mir jedenfalls erhebliches Potential zu bergen.
Moin,
Nun vergleichen wir mal:
Aussage Herr Brockmann (UDV):
Bei der im Rahmen der Untersuchung durchgeführten Befragung hielten fast 70 Prozent der Berlinerinnen und Berliner in Mitte die Fahrradstaffel für sinnvoll. Vor dem Start waren es nur 43 Prozent. Im Kontrollbezirk Neukölln, wo keine Fahrrastaffel unterwegs war, veränderte sich die Meinung zur Sinnhaftigkeit einer Fahrradstaffel im Untersuchungszeitraum dagegen kaum. Noch deutlicher ist der Unterschied bei den Fahrradfahrern. Während sich in Mitte die Zahl derer, die glauben, bei einer Rotfahrt erwischt zu werden, fast verdreifachte, halbierte sich diese Zahl in Neukölln. Insgesamt wurden fast 640 Verkehrsteilnehmer befragt.
Sieht man sich die Sache genauer an, stellt man fest, dass nicht jeweils 640 Personen befragt wurden, sondern, dass das alle Befagten an mereren Befragungsorten über einen Zetraum von Drei Jahren waren.
Absolut schließt also der Herr Brockmann von jeweils ca 150 Personen auf mehr als eine Millionen Einwohner von Berlin.
Zitat:
70 Prozent der Berlinerinnen und Berliner in Mitte
Demgegenüber bitte ich Dich dann mal einfach bei Wikipedia überdie Grundlagen der Meinungsforschung nachzulesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsforschung
Besonders nochmal zur Frageder Repräsensativität:
https://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A ... vit%C3%A4t

Gruß Karsten
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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Pibach » Mo 8. Jan 2018, 10:03

"Es komme zudem darauf an, so der Kanzleichef, „Verstöße von Radfahrenden auch besser ahnden zu können. Hierfür eignen sich nach meiner Ansicht insbesondere die Fahrradstreifen der Berliner Polizei“. Diese sollten in diesem Zusammenhang aufgestockt werden."

http://taz.de/Aktivist-veroeffentlicht- ... /!5472087/

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von berlinonaut » Mo 8. Jan 2018, 11:31

Pibach hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 10:03
"Es komme zudem darauf an, so der Kanzleichef, „Verstöße von Radfahrenden auch besser ahnden zu können. Hierfür eignen sich nach meiner Ansicht insbesondere die Fahrradstreifen der Berliner Polizei“. Diese sollten in diesem Zusammenhang aufgestockt werden."

http://taz.de/Aktivist-veroeffentlicht- ... /!5472087/
Der Herr Böhning fordert noch so einiges andere, das tatsächlich absurd ist, z.B. eine Helmpflicht für Radfahrer, TÜV für Fahrräder und höhere Bussgelder für Radfahrer bei Nichtbenutzen des Radwegs.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verke ... 18764.html
https://www.bz-berlin.de/berlin/eine-wa ... erte-stadt

Das ist übrigens derselbe Böhning, gegen den die Staatsanwaltschaft seit geraumer Zeit ermittelt (http://www.tagesspiegel.de/berlin/korru ... 55186.html) und die Verlautbarung offenbar eine Retourkutsche der Senatskanzelei gegen das gegen ihren Willen zustande gekommende Berliner Radfahrergesetz. Die Berliner SPD und zuvorderst der Regierende Müller und sein Adlatus Böhning stecken halt bis zur Hüfte im Hintern der Autofahrerlobby und von Fach- oder Sachkenntnis ist bei Herrn Böhning wie immer nichts zu merken. Daran ist exakt nichts Neues.

Das sieht auch der Volksentscheid Fahrrad so:
Die Initiatoren des Volksentscheides drehten am Freitag heftig am Rad. Sie überschrieben ihre senatskritische Pressemitteilung mit der Zeile „Hirn statt Helm! Senatskanzlei fordert radverkehrsschädliche Maßnahmen und beschädigt die Glaubwürdigkeit der Koalition“.
(http://www.tagesspiegel.de/berlin/verke ... 18764.html)

Allerdings können ja auch verwirrte Geister gelegentlich mal was sinnvolles fordern, getreu der Devise "auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn". Die Ausweitung der Fahrradstaffel halte ich für eine solche Forderung. Der Volksentscheid Fahrrad übrigens auch:
Sinnvoll sei auch eine Vergrößerung der Fahrradstaffel der Polizei: „Alles Maßnahmen, die versprochen wurden und nicht umgesetzt sind.“
(http://www.tagesspiegel.de/berlin/verke ... 18764.html)
Noch sei von den Versprechen des Mobilitätsgesetzes nichts realisiert worden – auch nicht die ohnehin von Rot-Rot-Grün beschlossene Ausweitung der polizeilichen Fahrradstaffeln.
(http://taz.de/Aktivist-veroeffentlicht- ... /!5472087/)

Heinrich Stössenreuther, seinerzeit Initiator des Volksentscheid Fahrrad, scheint btw. seinerseits nicht ganz unverwirrt zu sein, zumindest der Presse nach. Sagt er doch laut BZ:
Strößenreuther-Forderung:

► Tagfahrlicht: „Ich fahre Tag und Nacht mit Nabendynamo – meine beste Sicherheitsmaßnahme.“
(https://www.bz-berlin.de/berlin/berline ... autofahrer)

Ob er das aber wirklich gefordert hat oder die BZ nur aus seinem persönlichen Tun eine Forderung kreiert hat, damit es halt mehr rumst im Artikel ist natürlich unklar. Dem Wortlaut nach fordert er das ja im Wesentlichen von sich selber. ;)

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Motte » Mo 8. Jan 2018, 14:56

Wenn jeder alles was er persönlich für nützlich hält für andere verpflichtend einführen möchte, dann würde es aber lustig. (zum Glück ist der Gesetzgeber da im Bereich der StVO ausgesprochen konservativ und lässt sich nur sehr selten vor den tagesaktuellen, kommunalen politischen Karren spannen)

Echt jetzt? Das Mitführen eines Nabendynamos erhöht die Sicherheit? Dann nehme ich ab morgen immer einen in der Tasche mit – daran soll es nicht scheitern. ;)

Scheinbar erleben wir gerade die letzten Gefechte der Automobilfetischisten. Das war bei den Rauchern auch nicht anders – nachdem die früher fast das gesamte Alltagsleben, ohne Rücksicht auf Verluste, in Griff hatten, haben sie sich auch durch Angstbeißen gegen ein Zurückdrängen auf ein – für die Anderen – sozialverträgliches Maß heftigst gewehrt. In beiden Fällen war die EU mit ihren Vorgaben für die Gesundheit der Bürger echt hilfreich und hat den Benachteiligten endlich mal einklagbare Rechte verschafft.

Vermutlich wird die Fahrradstaffel mittelfristig die Polizei etwas verändern. Denn von denen kommt als Feedback ja auch eine andere Perspektive ins Spiel. In vielen Bundesländern hat die Polizei sich auf den automobilen Streifendienst zurückgezogen. Bezirksbeamte die zu Fuß in ihren zuständigen Stadtteilen unterwegs sind, wurden vielfach abgeschafft (zu teuer; zu ineffizient).
Aber nur zu Fuß und mit dem Rad begegnen einem die Polizisten „auf Augenhöhe“. Und so lässt sich in vielen Fällen viel mehr erreichen als lässig durchs Seitenfenster des Streifenwagen, der auf den Parkwegen und in den Fußgängerzonen vorher noch die Spaziergänger beiseite scheucht.
Ein „Autopolizist“, wenn er denn mal kurz aussteigt, nimmt blockierte Gehwege auch ganz anders wahr als eine Fußstreife, die sich ständig irgendwo durch quetschen muss und mit erlebt, wie mühsam das für Gehbehinderte oder Eltern mit Kind ist. Für Radstaffeln gilt das natürlich auch. Die werden es irgendwann leid sein ständig den zugestellten Radweg verlassen zu müssen.

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von berlinonaut » Mo 8. Jan 2018, 16:16

Motte hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 14:56
Scheinbar erleben wir gerade die letzten Gefechte der Automobilfetischisten.
Die Kommentare und der teilweise blanke Hass in den Kommentaren eingefleischter Petronauten zu jedweden fahrradbezogenen Artikeln im Tagesspiegel lassen auf Verteidigung mit allen Mitteln schliessen. Es scheint z.B. weiten Teilen der Kommentatoren unbekannt zu sein, dass es kein grundgesetzlich garantiertes Recht auf einen kostenlosen Parkplatz in der Innenstadt weniger als 20m entfernt vom angepeilten Fahrziel gibt, egal ob da nun formal einer ist oder nicht.

Der Herr Böhning fordert also nun irgendwas, was längst beschlossen ist (Ausweitung der Fahrradstaffel) und zeigt damit schon mal, dass er, obwohl Vertreter der Berliner Regierung, noch nicht mal auf dem Laufenden ist, was die aktuellen Regierungsbeschlüsse angeht. Er fordert ferner Bussgelder für nicht Benutzen von Fahrradwegen unter völliger Verkennung der Tatsache dass diese Benutzungspflicht seit mittlerweile 20 Jahren (!) fast vollständig abgeschafft ist und noch dazu die Radwege in Berlin grossteils so miserabel sind, dass selbst dort, wo eine formale Benutzungspflicht bestünde (blauer Lolli) sie oft genug durch den Zustand der Wege ausser Kraft gesetzt wird. Genug Möglichkeiten, seine Energie konstruktiv einzusetzen, anstatt Verbote und Strafen zu fordern, die nicht nur kontraproduktiv und sinnlos sind sondern noch dazu eh nicht durchsetzbar - wie man in Berlin flächendeckend sieht (u.a. beim Thema Parken) gibt es hier kein Regelungsproblem sondern ein Vollzugsproblem. Herr Böhning stellt sich also nicht nur gegen Vernunft und Zeitgeist und erweist sich so als ewiggestriger ignoranter Reaktionär zu Lasten der Gesundheit der Bürger, die er ungewählterweise meint regieren zu müssen, er toppt das Ganze noch durch dreifache Inkompetzenz bei einem einzigen Sachverhalt und zwar bei einem, der spätestens seit dem Volksentscheid Fahrrad auch auf politischer Ebene aufs intensivste diskutiert wird. Mit anderen Worten: Sich mehr ins Aus zu schiessen geht kaum noch. Muss ja gemütlich sein im Enddarm der Autofahrer....

Pibach hingegen findet Fahrradstaffeln ebenso verwerflich wie das Halten an roten Ampeln weil er findet, dass jeder das Recht haben sollte so zu verunfallen: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... r-29440644
Das war übrigens im Gebiet der Fahrradstaffel.

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von Pibach » So 14. Jan 2018, 15:04

berlinonaut hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 16:16
Pibach hingegen findet Fahrradstaffeln ebenso verwerflich wie das Halten an roten Ampeln weil er findet, dass jeder das Recht haben sollte so zu verunfallen:
Berlinonaut im Nonsensland....
Lerneffekt? Irgendwann?

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Re: Wie nützlich sind Fahrradstaffeln?

Beitrag von berlinonaut » So 14. Jan 2018, 17:06

Pibach hat geschrieben:
So 14. Jan 2018, 15:04
berlinonaut hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 16:16
Pibach hingegen findet Fahrradstaffeln ebenso verwerflich wie das Halten an roten Ampeln weil er findet, dass jeder das Recht haben sollte so zu verunfallen:
Berlinonaut im Nonsensland....
Lerneffekt? Irgendwann?
Interessante Frage. :lol: Du findest die Fahrradstaffel abschaffens- und bekämpfenswert, weil sie ausser Autofahrern auch Fahrradfahrer sanktioniert. Das von der Fahrradstaffel mit Abstand meistsanktionierte Delikt von Fahrradfahrern ist ausweislich der Statistik das ignorieren roter Ampeln. Du propagierst regelmässig das Überfahren roter Ampeln und behauptest das sei ungefährlich und sowieso ungefährlicher als bei grün zu fahren. Unter anderem deswegen, weil Radfahrer sich niemals selbst gefährden würden. Und wenn dann mal wieder ein Radler - was ja gemäss Deiner Behauptungen gar nicht vorkommen kann - beim Überfahren einer roten Ampel verunfallt (was durch Beachten der Ampelschaltung auf sehr einfache Art und Weise hätte vermieden werden können - zwei Minuten Zeitverlust vs. Lebensgefahr, Kopfverletzung, Wochen im Krankenhaus und Monate zur Rehabilitation, falls die überhaupt eintritt), in diesem Fall sogar durch Kollision mit einem beleuchteten Auto, dann sprichst Du von "Nonsensland". Tja, wo ist denn da der Lerneffekt?

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