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Longboard im Mobilitätskonzept

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Pibach
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Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Fr 4. Dez 2015, 19:03

Man soll ja antzyklisch kaufen, hab ich mir gedacht, und mir heute ein Longboard günstig zugelegt.
Das Teil heißt Globe Blazer und ist ein sogenannter Mini Cruiser, 63cm lang.

Idee ist es, was kompaktes für Kurzstrecken zu haben, was gut intermodal mitnehmbar ist und auch mal in den Locker im Fitnesscenter passt oder für Flugreisen in den Koffer, oder noch besser als Handgepäck.

Das erfüllt bisher mein Kickscooter, der ist aber langsam aufgeraucht. Ausserdem ist der zwar sehr flott, aber nicht so berühmt beim Spaßeffekt - da verspreche ich mir mit dem Cruiser Board mehr Funfaktor.
Ansonsten fahr ich sowas sonst per Skates. Da ist aber der Nachteil, dass man die immer an und ausziehen muss und dann noch die Schuhe umpacken muss in den Rucksack und daher nicht so gut für Kurzstrecke. Ansonsten extrem praktisch für Mittel- und auch Langstrecken.

Ursprünglich wollte ich ein sogenanntes Plattform Board, das ist durch Aluminiumklammern besonders tief und dadurch gut pushbar (wie Tretroller), aber auch enge Achsweite, drehfreudig und dadurch gut pumpbar (Schlangenlinien Fortbewegung). Sowas kostet aber erstaunlich viel, da ist man schnell >500 EUR. Daher ist das jetzt erstmal was im mittleren Einstiegssegment geworden - mal schauen was das taugt.

Ich bin seit Jahrzehnten nicht mehr Skateboard gefahren, und Longboard schon gar nicht. Ich hoffe es funzt noch.

Herakles
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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Herakles » Fr 4. Dez 2015, 20:02

Viel Spaß damit!

Dass man damit auch längere Strecken, so >5km locker fahren kann, will mir nicht in den Kopf. Obwohl die versierten Pumper beachtliche Gesxhwindigkeiten erreichen.

Aber Effizienz ist nicht alles, es muss manchmal auch einfach nur Spaß machen. Kennst du das Longboardforum? Nur Gestörte unterwegs dort....
:mrgreen:

Pibach
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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » So 6. Dez 2015, 21:57

Die letzten Tage paar Runden mit dem Board gedreht, heute ca 7km Strecke um den Park am Gleisdreieck, Wetter war ja zum Glück noch sehr angenehm in Berlin.
Das hat einige Schwierigkeiten zutage gefördert, als Mobilitätslösung taugt das so nicht, aber Funfaktor ist ganz nett. Hier mal paar Bilder:
Dateianhänge
20151206_161121-1200x2133.jpg
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20151206_160107-1600x900.jpg
20151206_160056-1200x2133.jpg
20151206_154719-1600x900.jpg
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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Mo 7. Dez 2015, 09:04

Herakles hat geschrieben: Dass man damit auch längere Strecken, so >5km locker fahren kann, will mir nicht in den Kopf. Obwohl die versierten Pumper beachtliche Gesxhwindigkeiten erreichen.
Man braucht das richtige Material und die Technik, dann kann das erstaunlich effizient sein.
Bei Rennen liegen die Pusher knapp vor den Pumpern, wobei es auch hybride gibt. Für commuting sind 15-20km/h ganz üblich. So sollte das idealerweise aussehen:




Schon beeindruckend, wie er damit voran kommt.

So ein Board ist aber sehr teuer, ist so ein Plattform Board

DTP Achsen, kugelgelagert 270,-
G-bomb Brackets 250,-
Deck 120,-
Orangatang Kegel Rollen 70,-
Reds performance Lager 35,-
Summe 745,- EUR

Gibt's in USA ggf. günstiger.

Pibach
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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Mi 9. Mär 2016, 23:40

Mein Cruiser hat Monster Hawgs bekommen:
Dateianhänge
CAM00182_25.jpg
CAM00181_25.jpg

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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Mi 15. Jun 2016, 15:42

Bin die letzte Zeit recht viel mit dem Minicruiser gefahren. Man kommt damit nicht wirklich schnell voran, aber es vereint Spaßfaktor und Fitnessübung mit Mobilität. Wenn man so will, "spart" man damit bei jedem Ritt also Lebenszeit, die man sonst in andere Spaß- bzw. Fitness-Tätigkeiten invertieren müsste :)

Ein Minicruiser hat dabei den Kompaktheitsvorteil, ist aber extrem wackeling zu fahren. Bei einer Standhöhe von ca 11cm und dem wackeligen Deck (durch die schmalen und top mount angebrachten Achsen mit kurzem Achstabstand) ist der Abtritt (ergo nur ein Fuß auf dem Board) nichts für schwierigere Fahrsituationen. D.h. druckvolles pushen geht nur bei freier Geradeaus-Strecke. Bordsteine rauf/runter gelingt mir auch nicht, zu wackelig. Ebenfalls klappt auch keine "foot brake", ich bremse - wenn nötig - durch Absteigen und Ausrennen (was den potenziellen Speed und Einsatzmöglichkeiten im Verkehr stark limitiert). Auf breiter und glatter Freistrecke aber kein Problem und man ist durchaus flott unterwegs.

Interessant fand ich dabei, dass die kleinen aber breiten Urethan-Rollen recht geringen Rollwiderstand liefern, das liegt sehr nah dran an einem ausgewachsenen Luftreifen. Das zeigen ja auch die 24h Rekorde (hier), die auf vergleichbarem Level zu den Tretrollern liegen.

Hab mir jetzt noch ein 2. Longboard gekauft, das ein tieferes (drop through) Deck hat:
IMG-20160615-WA0002.jpg

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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von superfalter » Mi 22. Jun 2016, 15:34

Ich finde ja eLongboards interessant, jedoch in DE nicht zugelassen. Die EU hat hinsichtlich micro-e-mobility keine klare Richtlinie (Monowheel, Solowheel, Hoverboard, eLongboard, eScooter), weil in Frankreich sind die erlaubt. In Deutschland müssten die auf der Strasse fahren oder Licht usw haben. Was ein Käse.

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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Mi 22. Jun 2016, 16:38

Bin jetzt viel mit dem neuen Longboard unterwegs gewesen. Das ist schon etwas konkurrenzfähiger in Sachen Mobilität. Scheint auch grad eine Welle zu sein, sehe sehr viele Longboarder, deutlich mehr als mit Skates.
Ich finde es aber deutlich schwieriger und auch riskanter als mit Inlinern. Langsamer sowieso.
Mit Motor sicher etwas einfacher, weil dann beide Füße auf dem Board bleiben und auch bremsen (durch Motor) geht.
Mein Favorit wären aber "Commuter Boards" wie s.o. die tiefgelegten mit den Brackets. Sind eneorm flott, da braucht man nicht unbedingt Motor.
Ist im Grunde aber nur was für "Flanierwege". Da müsste die Infrastruktur schon top sein, damit sich das halbwegs durchsetzen kann.
Eine Freigabe für Radwege und ggf auch auf Nebenstraßen fände ich trotzdem sinnvoll.
img20160622_172006.jpg

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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von berlinonaut » Do 30. Jun 2016, 12:55

Longboards sind langweilig, fliegende Teppiche sind angesagt! :lol:



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Re: Longboard im Mobilitätskonzept

Beitrag von Pibach » Fr 29. Jul 2016, 09:05

Das Video mit dem fliegenden Teppich ist sehr cool.

Neuigkeiten zu meinen Longboard-Experimenten: Hab mir nun ein dediziertes "Commuter Longboard" zugelegt. Und zwar ein Pantheon Trip. Das ist durch ein gedroptes Deck einen Zoll tiefer. Dadurch ist der Stand sicherer, der Kick entspannter und auch das Bremsen mit dem Fuß gelingt besser. Und es ist etwas schmaler, so dass man etwas näher am Schwerpunkt kicken kann. Auch etwas kürzer für den kompakten Transport. Dazu kommen große Rollen (78mm) mit Kern (geringere Walkung) und Abec 11 Lager. Das ist dann schon recht gut als Transportmittel nutzbar. Anbei ein Bild meines Setups. Und hier ein Vorstellungsvideo des Herstellers:


Dateianhänge
IMG_20160728_153009_33.jpg

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