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Faltrad Verbreitungspotential

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
derMac
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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von derMac » Di 24. Nov 2015, 11:38

C2M hat geschrieben:Wer hat im Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden für Falträder interessieren können?
Ja, ich. Das wird allerdings trotzdem selten gefahren, was jedoch nicht am Radtyp liegt. Ich hab aber noch nie aktiv versucht jemanden für Falträder zu interessieren. Ich seh auch keinen Sinn darin, dass möglichst viele Faltrad fahren. Als Ziel würde ich sagen, hauptsache nicht Auto, der Rest ist dann je nach Situation.

Mac

Rolandus
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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von Rolandus » Di 24. Nov 2015, 15:52

Für mich gibt es zwei Hauptargumente für ein Falter (wenn ich denn mein Edelbirdy bestellt habe ;-) )
Zum einem die simple Mitnahmemöglichkeit im Auto im Urlaub oder bei Ausflügen, zum anderen die Chance, es mit aufs Zimmer, ins Lokal usw zu nehmen, sprich es steht nicht für Langfinger zur Schau auf der Straße.
Positiver Nebeneffekt ist die Agilität und hundefreundlich (brauche also eh kein Renner).

berlinonaut
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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von berlinonaut » Di 24. Nov 2015, 19:51

C2M hat geschrieben:Wer hat im Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden für Falträder interessieren können? Und mit welchem Erfolg?
Interessiert viele, Vorurteilsabbau betrieben und erklärt noch mehr. Missioniert keinen (war auch nicht das Ziel) . Trotzdem haben davon mitterweile fünf Leute davon einen Falter und nutzen den auch intensiv und regelmässig, weil es zu ihrer Problemstellung passt. Dreimal Brompton, einmal Tern, einmal einen chinesischen Billigheimer. Letzterer ist mehr kaputt als dass er fährt, da steht wohl demnächst ein Upgrade an. Ein paar weitere ernsthafte Interessenten gibt es noch, die noch nicht gekauft haben.

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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von Motte » Di 24. Nov 2015, 20:14

Ich wohne an der Ruhr - an der Stadtgrenze Bochum Essen - 300 Meter entfernt verläuft der Ruhrradweg. Den nutze ich als ganz normalen innerstädtischen Verbindungsweg im Alltag. Ich erwähne das, weil das der Grund ist, warum ich dort häufig unterweges bin. Dort treffe ich zunehmend auf Falträder, die gefühlt seit 2013 rapide zugenommen haben. Wenn ich zur Arbeit fahre sehe ich an Bahnhöfen immer häufiger Falträder. Die genauen Gründe der Zunahme kenne ich nicht. Noch immer gilt im VRR, dass ein Rad aufpreispflichtig ist und ein gefaltetes Faltrad nicht. Meine Abo Karte ÖPNV kostet mit Radmitnahme 7 Euro im Monat mehr. Für mich war das kein Grund an der Stelle zu sparen. Ob es das für andere (mit anderen Tickets) war, weiß ich nicht. Die Ruhrradwegfahrer werden es überwiegend ins Auto packen wollen. Aber wer würde auf Verdacht den Radträger montieren und 2 große Räder mitnehmen - in der Hoffnung das Wetter klart auf? Wohl keiner. Bei Falträdern geht das.
Ich hab in Würzburg im Hotel so lange genervt, bis ich einen (aufpreispflichtigen) Stellplatz in der Tiefgarage für mein Reiserad hatte. (eigentlich dürfen keine Fahrräder in die Tiefgarage) Mit einem Faltrad hätte ich das ganze Theater nicht gehabt.

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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von s-h-intermodal » Mi 25. Nov 2015, 00:04

Bei mir, in Schleswig- Holstein, ersetzt das Faltrad einen Zweitwagen. Das Rad spart im Jahr 35.000 km mit dem PKW. Gerade auf dem Land bietet das (Falt-) Rad in der Kombination mit dem ÖPNV eine alltagstaugliche alternative Mobilitätslösung zum Motorisiertem Individualverkehr. Auch wenn noch viel Potential zur Verbesserung besteht.

Die langen Strecken mit Bahn, Bus, oder PKW. Auch Schienenersatzverkehr stellt mit einem Faltrad kein unlösbares Problem dar. Die Wege am Startpunkt, bei einem Zwischenstopp und am Zielort mit dem Rad. Vor Ort ist man so schnell und individuell mobil.

Ein Faltrad deshalb, weil sich nur ein Faltrad täglich problemlos ohne extrakosten und ohne zu große Platzprobleme mitnehmen lässt. Und ich möchte vor Ort immer mein Rad dabei haben. Ausserdem fehlen andere Lösungen, wie z.B. Mietfahrräder in kleineren Orten.

Herakles
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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von Herakles » Mi 25. Nov 2015, 00:35

s-h-intermodal hat geschrieben:Das Rad spart im Jahr 35.000 km mit dem PKW.
:o
Das sind um die 95 km täglich! Sicher eine Null zuviel, oder?

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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von Pibach » Mi 25. Nov 2015, 02:27

Herakles hat geschrieben: Das sind um die 95 km täglich! Sicher eine Null zuviel, oder?
Oder arbeitstägliche gut 50km Pendelstrecke per Zug (+Falter)?

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Re: Faltrad Verbreitungspotential

Beitrag von s-h-intermodal » Mi 25. Nov 2015, 12:11

Pibach hat geschrieben:Oder arbeitstägliche gut 50km Pendelstrecke per Zug (+Falter)?
Es sind sogar ca. 80km einfache Entfernung. Schleswig-Holstein ist ein weites Land :D

Die eingesparten PKW Kilometer ergeben sich hier aus der Kombination von ÖPNV und Faltrad - klar.

Trotz der Probleme mit dem ländlichem ÖPNV (haupsächlich Unpünktlichkeiten mit Anschlussverlust) bleibt der Kostenvorteil gegenüber dem PKW riesig. Das ist dann auch der Punkt der bei den aller meisten zieht. Ich bin bei weitem nicht der einzige mit meinem Faltrad und dem NAH.SH auf dem täglichen Weg von A nach B.

Bei mir kommen dann noch Fitness & Gesundheit sowie das persönliche Interesse an alternativen Mobilitätslösungen dazu.

Wer Interesse hat, findet in der Pett man Sülm (Zeitschrift des ADFC Schleswig-Holstein), Ausgabe 1-2015 weitere Informationen. Der Link zu einem PDF Download

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