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Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Pibach
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Pibach » Di 5. Mär 2019, 11:44

Motte hat geschrieben:
Di 5. Mär 2019, 08:42
Wie bei vielen anderen Dingen auch wird eine mehr oder weniger große Fangruppe überbleiben und die Teile ernsthaft oder als seriöses (Dauer-) Hobby nutzen.
Manchmal ist das so.
Manchmal ist es aber auch eine nachhaltige Entwicklung.
Und manchmal eine disruptive, die ganze Gesellschaftstrukturen verändert.

alterfalter2
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von alterfalter2 » Di 5. Mär 2019, 13:37

@ katapult
"Ich werde es nie verstehen was geil daran sein soll den letzten Rest Bewegung in unserem Alltag zu eliminieren, und frierend auf so einem Clownmobil rumzustehen. Diese Fahrzeuggattung widerholt den Kardinalsfehler des Automobils, indem sie uns zur Bewegungslosigkeit verurteilt wenn wir unserem Mobilitätsbedürfniss nachgehen. Stillstand in Bewegung, was für ein absurdes Konzept."

..ganz meine Meinung, auf den Punkt gebracht!
Besten Dank und Gruß
TIL

Pibach
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Pibach » Sa 23. Mär 2019, 12:01

Das war eine spannende Debatte gestern Morgen im Bundestag, hier ein Komplettvideo:


Ch.Bacca
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Ch.Bacca » So 14. Apr 2019, 20:02


puch_martin
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von puch_martin » Di 16. Apr 2019, 05:37

Hier in Linz haben sie auch gerade mit dem "TIER" Roller-Verleih angefangen...
Erstmal Verwunderung: unglaublich lahm die Dinger. Die sind eher Verkehrshindernisse....bis die mal vom Fleck kommen.
Das 'wilde' Abstellen ist natürlich auch toll. Es gibt eh kaum Fahrradabstellplätze. Da erlauben wir einfach ein neues Verkehrsmittel und stellen es mitten auf den Gehwegen ab, anstelle vorher für eine bessere Infrastruktur wie z.B. mehr Abstellplätze zu sorgen...
Na ich bin mal gespannt.
Aber ja...ist ja modern und aus den USA...wird uns alle retten vor wasauchimmer

Pibach
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Pibach » Do 18. Apr 2019, 13:48

Die Tier Roller sind soviel ich weiß Ninebot ES2. Die haben recht kleine Räder mit Hartgummi. Etwas klapperig. Ich hatte nen Xiaomi M365, der fährt ok. Geschwindigkeit ist nicht berauschend, aber erfüllt seinen Zweck zur Überbrückung der letzen Meile. Hier eine Gegenüberstellung der beiden Scooter.

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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Motte » Fr 19. Apr 2019, 18:48

Mal ehrlich – die meisten Großstädte haben wir jahrzehntelang weitgehend dem KFZ Verkehr überlassen und alles andere ziemlich vernachlässigt. Heute haben viele Städte zwar Gehwege – aber oft in einem miserablen Zustand und eben so oft weitgehend (im Sinn von Flächenverbrauch) zugeparkt. So dass in vielen Ecken auch schon zwei normale Fußgänger nicht so einfach aneinander vorbei kommen.
Seltsamerweise führt das nicht zu einem Massenprotest der Fußgänger wie er sich jetzt gegen die Zulassung von E- Rollern auf Gehwegen erhebt.

Die Gehwegbreite mag in ehemaligen Residenzstädten mit ihren Flanierwegen für die damals üblichen Paraden etwas besser sein. Aber z.B. die Gehwege im Ostteil von Berlin, mit den großen Platten die sich im Laufe der Jahre gehoben oder gesenkt haben – da musst Du als Fußgänger im Dunkeln schon höllisch aufpassen. Wie die Situation in Linz ausschaut, weiß ich nicht – war noch nie dort.
Wir haben im Ruhrgebiet auch einige wirklich gute Radwege – aber die Masse unserer Radwege schreit doch eher nach voll gefederten Mountain Bikes mit fetten Reifen als nach 5 Zoll Rädern. Ich bin auf etlichen Radwegen hier im Ruhrgebiet schon froh, wenn es mich auf den 55 mm breiten 20 Zoll Reifen nicht aus der Bahn wirft. 12 Zoll Roller ohne breite Reifen fände ich da auf etlichen Wegen schon mutig.
(die sind aber wieder unhandlich)

Welche „Massen“ sollen denn da (mittel- oder langfristig) die Geh- und Radwege mit E- Rollern „fluten“ wie Presse und Politik fabulieren? Und wo sollen die herkommen? Aus den heute schon überfüllten unpünktlichen, unzuverlässigen Bussen und Zügen?

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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Radla » Fr 19. Apr 2019, 20:46

Der Massenprotest der Fussgänger gegen Autofahrer blieb wohl aus, weil viele Fussgänger eben auch Autofahrer sind.
Den ersten Rollerfahrer hat es in Berlin auch schon erwischt: https://m.tagesspiegel.de/berlin/polize ... 33452.html

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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von Pibach » Fr 19. Apr 2019, 22:39

Motte hat geschrieben:
Fr 19. Apr 2019, 18:48
Welche „Massen“ sollen denn da (mittel- oder langfristig) die Geh- und Radwege mit E- Rollern „fluten“ wie Presse und Politik fabulieren? Und wo sollen die herkommen? Aus den heute schon überfüllten unpünktlichen, unzuverlässigen Bussen und Zügen?
Es gibt dazu ja Erfahrungswerte aus anderen Städten. E-Scooter werden z.B. sehr viel in Tel Aviv, Paris oder Madrid genutzt. Soweit ich weiß haben die alle eher schlechtere Radwegebedingungen als deutsche Großstädte. Das scheint die massenhafte Nutzung nicht aufzuhalten. Gibt aber natürlich auch viele Probleme. Hier Paris:
https://www.dw.com/cda/de/elektroroller ... v-48118782

EmilEmil
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Re: Elektro-Kleinstfahrgeräte - die neue Mobilitätswelle

Beitrag von EmilEmil » So 21. Apr 2019, 09:18

Trotenettis für Trottellettis; Hauptsache irgendwas mit "Strom" (Kommt bekanntlich ja aus der Steckdose !) und ist so etwas von Umweltfreundlich :mrgreen: :roll: :mrgreen: .
Erinnert mich an Marie Antoinette "Wenn die Menschen kein Brot haben, können sie doch Kuchen essen". Nein, das Krümelmonster, das auch den Kuchen weggefressen hätte, war noch nicht erfunden.
Aber die beiden Generationen, die immer von ihren Eltern zu irgendwelchen Veranstaltungen, Aktivitäten etc. per Automobil gebracht wurden, haben niemals erlebt, daß man auch zu Fuß gehen kann (3 KM am Stück, unvorstellbar !), oder Radfahren; nein, da sind doch diese schrecklichen Steigungen (Man meint 5 % :lol: ) , da muß ich doch mit dem Hollandrad (-Panzer) immer absteigen (Warum wohl ?).
Ein Faltrad, mit dem man über 100 [km] am Stück fährt ? Solche Strecken machen doch nur die Radrennfahrer-Masochisten bei der TdF. Kann ich mir ohne Elektro-Motor gar nicht vorstellen, Pedelecco mio..... Was, der Akku ist schon nach 50 [km] leer ? Und die meisten Pedeleccos machen dem Holla-Rad in Punkto Gewicht strenge Konkurrenz. Und diese amputierte Schaltung. Hat da Putin wieder seine Finger drin ? Oder gar Präs. Trump "Wenn der Akku leer ist, kann man doch trampen".
Nebenbei: Wenn ich die furchtbaren Verleihräder in Paris, London oder New York sehe, wird mir immer ganz anders. In den 90-ern lebte ich noch in München, da fing das mit Verleihrädern an. Die Dinger waren über 20 [kg] schwer, Hauptrohr aus Vollmaterial (Alu-Strangpressprofil, H-förmig, Leichtbau ade, Radfahren tut weh). Die Idee ging Pleite. Und dann übernahm die Bahn diese Idee. Mehr muß man nicht sagen. Je höher die Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft steigen, desto inkompetenter sind sie.
Die Beispiele Berliner Flughafen oder Bahnhof Stuttgart warnen, sind IMHO immer noch nicht abschreckend genug.
Niemand hat die Absicht, ein Fahrrad zu fahren, bei dem die Ergonomie stimmt.
Richtiger Sattel, richtige Sattelhöhe (Huch, da komm ich mit Beinen an der Ampel kaum auf den Boden !), Kettenpflege oder richtiger Luftdruck, alles Fehlanzeige !
Schöne, Neue Radler-Welt !
Laut dem "Optimisten" leben wir in der besten aller Welten ! Meine Meinung dazu "Ich fürchte, daß das wahr ist !" diffamiert mich als Pessimisten.
Frohes Osterfest.

MfG EmilEmil

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