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Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Pibach
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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von Pibach » Fr 22. Mai 2020, 16:24

Petra, ich rate ab von den "pannensicheren" Reifen. Das leichte und mühelose Fahrgefühl ist mit sowas dahin. Auch von Profil rate ich ab, Reifen ohne Profil rollen viel angenehmer auf Asphalt.

Wenn Du so häufig Platten hast, dürfte das an was anderem liegen. Ich hab nur alle paar 1000km mal einen und das in Berlin.
Wenn Du einen Erstatzschlauch mitnimmst, dann ist ein Platter auch in 5 min repariert.

Pibach
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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von Pibach » Fr 22. Mai 2020, 16:28

Nach Deinen Berichten ist an der Lenksäule erstmal nur der Schubbolzen nicht richtig eingestellt. Dazu musst Du nur die kleine Schraube etwas drehen.

Beim Rahmengelenk schließt die V-Clamp nicht richtig, dass sieht man am Abrieb. Wenn Du da mit der Einstellung bereits am Anschlag bist fehlt vermutlich eine Unterlegscheibe oder ist abgenutzt. Mach davon mal ein gut auflösendes Makro-Bild, dann können wir das sehen.

Ch.Bacca
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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 22. Mai 2020, 16:41

Pibach hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 16:24
Petra, ich rate ab von den "pannensicheren" Reifen. Das leichte und mühelose Fahrgefühl ist mit sowas dahin. ...
Das kann ich beim Marathon Green Guard nicht bestätigen. Der rollt sehr gut! In einem Test, der hier schon etliche male verlinkt war, hat sich das auch messtechnisch gezeigt. Den gibt's nur nicht in 37-451. Von daher hab ich mir den Tipp verkniffen.

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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von Splithub » Fr 22. Mai 2020, 20:29

Im französischen scheint es noch etwas zu geben:
https://www.increvable.com/increvable/e ... 7_451.html
9€ Versand nach D
Pannenschutzband einlegen in die Shreddas und die weiterfahren wäre vielleicht noch eine Idee

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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von yasin » Fr 22. Mai 2020, 21:05

Pibach hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 16:28
Nach Deinen Berichten ist an der Lenksäule erstmal nur der Schubbolzen nicht richtig eingestellt. Dazu musst Du nur die kleine Schraube etwas drehen.
Wie sähe es denn korrekt eingestellt aus? Bei mir sieht das so aus (Dahon Mariner). So interessehalber. Bei mir ist auch irgendwie so eine Kerbe in dem Schubbolzen, fällt mir jetzt erst auf (ich falte selten den Lenker). Ich habe eine Teleskop Lenksäule.
A62F3A61-BA78-4272-9E4C-D4B5D6D3D916.jpeg
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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von CycoRacer » Fr 22. Mai 2020, 22:55

Danke Yasin für der weitere Foto. Jetzt haben wir zwei Bilder von funktionierenden Gelenken und eines von Petra's Gelenk.

Beim Gelenk von Petra ist im Direktvergleich zu erkennen, dass die Einstellschraube bis zum Anschlag in den Schieber reingedreht ist. Dies wirkt sich so aus, dass der Schieber zu weit innen liegt und damit vollkommen seine Sperrfunktion verloren hat. Da hat wohl jemand "erkannt", dass sich die Befestigungsschraube des Schiebers ziemlich losgewackelt hat, und diese erst einmal über mehrere Umdrehungen in den Schieber reingedonnert. Ein Katastophe, da schon wenige Grad bei der Einstellung der Schraube über richtig und falsch entscheiden.

Auf Fotos ist natürlich nicht zu erkennen, ob ein Dahon-Gelenk richtig oder falsch eingestellt ist, aber grobe Probleme lassen sich so lokalisieren.

Es könnte vielleicht noch ein Problem geben, wenn derselbe Experte mit ähnlicher Sorgfalt die Einstellschraube der Steuerlagers festgedonnert hat und darauf deuten die Macken hin, sollte man hier auch nochmal genauer nachschauen. Wackelt die Gabel im Rahmen oder ist sie schwergängig?

Gruß
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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von yasin » Sa 23. Mai 2020, 09:52

Jetzt sehe den Unterschied auch. Ich kann mich daran erinnern, das ich bei mir paar Tage nach Neukauf (vor knapp 2 Jahren) die Lenksäule etwas geknarzt hat. Nachdem der Klebeband-Trick nur kurz Abhilfe geschafft hatte, habe ich auch leicht an dieser Einstellschraube vor dem weißen Klotz gedreht. Das war wirklich sehr minimal, vielleicht ein mm, danach hörte das knarzen auf und bis heute habe ich keine Probleme mehr.

Aber wie gesagt, ich falte die Lenksäule eher selten (vielleicht 10x bisher in knapp 2 Jahren). Immer dann wenn ich mal auf den Metronom anstatt der Westfalenbahn ausweichen muss.

Hier noch mal etwas vergrößert, falls es hilft.

Grüße
Yasin
248A41A7-D3E9-4C10-8A75-CD20A0F7DC56.jpeg
Edit: Ich hab ein anderes Rahmengelenk, daher habe ich jetzt hier kein Foto gemacht.
Wurde hier schonmal gezeigt dahon-f68/dahon-neues-hauptscharnier-t5113.html bei Bedarf/Interesse kann ich aber auch hier Fotos nachreichen.

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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von yasin » Sa 23. Mai 2020, 10:10

Aus dem „Owners Manual“ was bei meinem Rad dabei war, ist diese Tabelle mit den Drehmomentwerten dabei, falls irgendwas von hilft:
600825E6-DCED-4ACC-8A69-731E3AE0D751.jpeg
FF499FB5-32EB-4EBF-8FFA-F43658846473.jpeg

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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von PetraS » Mi 27. Mai 2020, 12:39

Beim Gelenk von Petra ist im Direktvergleich zu erkennen, dass die Einstellschraube bis zum Anschlag in den Schieber reingedreht ist. Dies wirkt sich so aus, dass der Schieber zu weit innen liegt und damit vollkommen seine Sperrfunktion verloren hat. Da hat wohl jemand "erkannt", dass sich die Befestigungsschraube des Schiebers ziemlich losgewackelt hat, und diese erst einmal über mehrere Umdrehungen in den Schieber reingedonnert. Ein Katastophe, da schon wenige Grad bei der Einstellung der Schraube über richtig und falsch entscheiden.
Das hieße ja, ich kann das selber gar nicht einstellen. Ich hätte auch gar nicht den passenden Schraubenschlüssel. Ich habe ein Video gemacht wo es wackelt, ich schaue mal wie ich das am besten hier poste...

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Re: Bitte um Hilfe, Faltrad Reparatur...

Beitrag von Motte » Mi 27. Mai 2020, 13:10

Man braucht dazu einen gewöhnlichen 6mm Maulschlüssel. Nix Exotisches.

Den haben auch viele Multi Tools an Bord.

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