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Radfahren in Berlin

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Camel
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Camel » So 27. Aug 2017, 20:26

Ich fahre pro Tag 36km, mit dem Auto, innerhalb Berlins zur Arbeit.
Früh 35 Minuten, zum Feierabend 45-60 Minuten.
Mit dem Rad waren es ca 40 Minuten.
Meine Frau braucht mit den öffentlichen 1 Stunde, wenn alles klappt.
Kann aber auch 1 1/2 Stunden dauern bei 24 km.
Für eine Strecke!

berlinonaut
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 27. Aug 2017, 20:47

Camel hat geschrieben:
So 27. Aug 2017, 20:26
Ich fahre pro Tag 36km, mit dem Auto, innerhalb Berlins zur Arbeit.
Früh 35 Minuten, zum Feierabend 45-60 Minuten.
Mit dem Rad waren es ca 40 Minuten.
Meine Frau braucht mit den öffentlichen 1 Stunde, wenn alles klappt.
Kann aber auch 1 1/2 Stunden dauern bei 24 km.
Für eine Strecke!
Wo fährst Du denn da lang? Morgens macht das ja einen Schnitt von 60 km/h - da kann ja keine Ampel am Weg sein und extrem viel Stadtautobahn involviert. Mit dem Rad 35km in ca. 40 min sind auch knappe zwischen 50 und 60 km/h Durchschnitt - sportlich! :shock: Oder ist das die Gesamtdistanz (also 18km je Weg)? Das hört sich dann schon "normaler" an, mit dem Rad durch die Stadt aber dennoch recht flott.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von alterfalter2 » So 27. Aug 2017, 21:32

@ Camel
@ berlinonaut

..off topic..




..finde ich nun auch wirklich sportlich! Ich brauche für meinen Weg zum Dienst 1:20, das sind 28 km durch das Stadtgebiet Hamburgs. Angesichts zahlreicher Ampeln und teilweise heftigen Verkehrsaufkommens bin ich damit zufrieden, wäre gerne noch etwas flotter, das wird aber nichts. Mit Öffi's ohne Faltradanteil dauert es deutlich länger, mit Faltrad und S-Bahn
bin ich nur geringfügig schneller, je nach Arbeitsbeginn zur halben oder vollen Stunde.

Gruß TIL

Camel
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Camel » Mo 28. Aug 2017, 21:38

berlinonaut hat geschrieben:
So 27. Aug 2017, 20:47
Oder ist das die Gesamtdistanz (also 18km je Weg)? Das hört sich dann schon "normaler" an, mit dem Rad durch die Stadt aber dennoch recht flott.
36km ist die Tagesstrecke, also 18km je Weg.
Das mache ich aber nicht mit dem Faltrad.
Die Distanz in der Zeit, gelingt mir nur mit MTB oder Rennrad.
Eine kleine Unterstützung mittels E-Motor wäre vielleicht zu überlegen.

Pibach
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » Mi 11. Jul 2018, 12:50

https://www.bz-berlin.de/berlin/tiefsta ... rer-werden

Weiterhin sinkende Unfallzahlen in Berlin. Erfreulich. Und das trotz stark wachsenden Verkehrsaufkommens, sowohl bei KFZ als auch bei Radverkehr. Dabei hat Berlin mit die geringsten Unfallzahlen pro Einwohner im Bundesvergleich (bzgl Verkehrstote sogar Bestwert unter den Bundesländern).
Übrigens hat Berlin auch die niedrigste Flensburg-Punktequote (Quelle).

Das ist erstaunlich. Warum ist das so?

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Motte » Mi 11. Jul 2018, 15:30

Ich hätte da so Erkläransätze....

Ihr habt einen relativ rauhen Umgangston. Vielleicht macht der die Aggressionen überflüssig, die andernorts dann zu "Punkten" führen. Ihr habt auch einen recht gut funktionierenden Nahverkehr (aus meiner Sicht als Ruhrgebietler) - das führt sicher auch zu einer anderen Grundeinstellung bezüglich der Möglichkeiten an sein Ziel zu kommen. Viele Startups alternativer Richtungen (und Lebensweisen) sind in Berlin beheimatet - das müsste eigentlich auch für eine Atmosphäre sorgen, in der man entspannter unterwegs ist. (in den Niederlanden erlebe ich das so - da wird den anderen Fehlverhalten nicht so vorgehalten - da mault auch keiner, wenn am Rad nur noch die kaputte Glühbirne vorn einsam in den Himmel ragt)

Könnte natürlich auch daran liegen, dass Ihr nicht nur den BER nicht hin bekommt, sondern auch keine gescheiten Unfälle und Ordnungswidrigkeiten. ;)

Pibach
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » Mi 11. Jul 2018, 16:01

Also dass ein erheblicher Teil des Verkehrs über ÖPNV abläuft hat sicher Einfluss. Denn der hat ja kaum Unfallbeitrag. Gleichzeitig wird das aber überkompensiert durch den Pendleranteil, also Verkehr der zwar in Berlin stattfindet, aber in der Statistik nicht den Berliner Bürgern zugerechnet wird, die daraus resultierenden Unfälle aber dem Stadtgebiet. Berlin hat also pro Einwohner mit die höchste KFZ Kilometerleistung (wegen des hohen Pendleranteils). Das erklärt niedrige Unfallzahlen also nicht.

Das ist einigermaßen typisch für einen Ballungsraum. Mich würden mal Vergleiche mit anderen Ballungsräumen in Deutschland und der Welt interessieren, ob es da bestimmte Muster/systematische Zusammenhänge gibt.

Dabei ist so ein Ballungsraumvekehr ja eigentlich viel risikoreicher je km als in weniger dichten Gebieten. Zumal in Berlin die Verkehrsinfrastruktur ja alles andere als vorbildlich ist. Und das Verkehrsverhalten auch besonders chaotisch, ich denke zB nur mal an das 2. Reihe Parken. Das macht obige Statistiken umso überraschender.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Motte » Mi 11. Jul 2018, 18:06

Nee. so meinte ich das mit dem ÖPNV nicht. Sondern es ging in die folgende Richtung:
Wenn mir kein Zacken aus der Krone fällt, weil ich mal den Bus, mal die Bahn, mal das Auto und mal das Rad nehme und auch nehmen kann, dann bin ich auch entspannter unterwegs. Betrachte ich Bahnfahren als "Abstieg" (auch weil die Verbindungen und die Fahrdauer so schlecht ist) und nutze deshalb das Auto, bin ich gestresst wenn nicht alles funktioniert.
Kann ich den Stress abbauen (derber Humor, rumbrüllen und motzen) muss ich nicht zwingend hupen, drängeln und schneiden.

Ich hab neulich in Berlin (Nähe Invalidenfriedhof) miterlebt, wie im Dunkeln zwei Radlerinnen ohne Licht haarsträubend auf einer mehrspurigen Straße gewendet haben. Und die Autofahrer sind alle brav langsam gefahren und haben gehalten. Gehupt und geschrieen hat niemand. Das wäre in Mülheim Ruhr oder Essen mit ziemlicher Sicherheit anders verlaufen.

Pibach
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » Mi 11. Jul 2018, 18:54

Ich vermute ja dass Auto-, Rad-, und ÖPNV-Fahrer weitgehend separierte Gruppen sind. Jedenfalls fahren die Autobesitzer die ich kenne konsequent nichts anderes, die ÖPNV Nutzer haben kein Auto und auch selten Rad, die Radfahrer haben meist weder Auto noch ÖPNV Ticket. Da wird in Ausnahmen mal gewechselt. Solche Wechsler sind aber sehr selten. Und intermodale Nutzung gibt es eh praktisch kaum.
Wobei es doch ziemlich viele Car- und Radsharing Angebote gibt, das scheint also genutzt zu werden.

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