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Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

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Zauberfaltrad
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Re: Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

Beitrag von Zauberfaltrad » Di 5. Jun 2018, 09:46

Schaut ganz interessant aus, siehe auch Video.
https://www.czech-tourist.de/kurbaeder_marienbad.htm
Allerdings und auch wenn ich derzeit in der Nähe bin, werd ich dort nicht aufschlagen.
Mir geht es primär um die Radreise und ich möchte so schnell wie möglich starten.

Wie macht Ihr es mit Gewitter und Unwetter? Bleibt ihr bei der Reise oder Tagestour dann eher passiv oder getreu dem Motto "passiert schon nichts".?

Viele Grüße,
Zauberfaltrad

Karsten
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Re: Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

Beitrag von Karsten » Mi 6. Jun 2018, 10:38

Zauberfaltrad hat geschrieben:
Di 5. Jun 2018, 09:46
(...)
Wie macht Ihr es mit Gewitter und Unwetter? Bleibt ihr bei der Reise oder Tagestour dann eher passiv oder getreu dem Motto "passiert schon nichts".?
Bei Regen macht mir Radeln gar keine Freude.
Wenn irgend möglich meide ich es da. (Pause, öffentliche Verkehrsmittel, evt. Taxi ).
Bei Gewitterlagen beobachte ich aufmerksam das Wettergeschen:

Gewitter kommen nicht aus dem Nichts, sondern kündigen sich einige Zeit zuvor durch etnsprechende Wolkenbildung an.
Sodann folgen zunächst die typischen Windböen, denen meist zunächst völlige Windstille folgt.
Das folgende Gewitter dauert im allgemeinen auch nur eine recht übersichtliche Zeit.
Bei angemessener Aufmerksamkeit also genügend Zeit, um z.b. einen Gashof zur Einkehr aufzusuchen, oder einen anderen regensicheren Ort aufzusuchen, oder mit Plane / Tarp / Zelt einen trockenen Unterschlupf aufzubauen.

Gruß Karsten

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Re: Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 6. Jun 2018, 11:48

Kommt auf die Situation und die Stärke des Regens an. Einfache Ausflüge mach ich bei Regen nicht. Wenn ich zu bestimmten Zeiten von A nach B will, ist es etwas Anderes.

Hauptsächlich fahre ich ca. 10 km vom bzw. zum Bahnhof. Auf dem Weg zum Bahnhof versuche ich Regen zu vermeiden. Das klappt aber auch nicht immer. Da bin ich schon in einen Schneeregen-Schauer geraten, der genau von km 1 bis 9 anhielt. Meine Hose war klitschnass und ich war vorher schon erkältet. Zum Glück kam danach die Sonne wieder raus und meine Hose war genauso schnell wieder trocken, wie sie nass geworden war. Notfalls hätte ich eine trockene Hose dabei gehabt. Inzwischen habe ich eine Regenhose und eine Regenhaube für den Helm dabei. Meine Jacken sind sowieso einigermaßen dicht. Wenn es schon regnet bzw. mit Regen zu rechnen ist, lass ich mich fahren oder fahre mit dem eigenen KFZ und lass es in der Nähe des Bahnhofs stehen.

Auf dem Weg nach Hause ist es mir relativ egal. Bei starkem Regen kombiniert mit starkem Wind geht aber irgendwann nix mehr, weil man nix mehr sieht. Das hatte ich bis jetzt nur ein mal für ein paar Minuten und konnte mich so lange unterstellen. Zwei Mal hab ich mir ein Taxi bzw. Anruf-Sammeltaxi (kostet soviel wie ein Bus) gegönnt. Beide Male, weil dick Schnee lag.

Die Radreise nach Köln werde ich so zu legen versuchen, dass es keinen (Dauer-)Regen gibt. Notfalls breche ich ab und fahr mit der Bahn weiter.

Bei Gewitter halte ich es so wie Karsten. Als Wassersportler hab ich mir eine gewisse Aufmerksamkeit dafür angeeignet. Windstärke und -richtung sind bei Gewitter völlig unberechenbar. Das kann von Windstille bis zu Orkanböen alles sein, und dann vielleicht noch Hagel. Da sieht man zu, zeitig einen Unterschlupf zu finden.

Gruß,
Ch.Bacca
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am Fr 8. Jun 2018, 07:26, insgesamt 1-mal geändert.

Zauberfaltrad
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Re: Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

Beitrag von Zauberfaltrad » Do 7. Jun 2018, 20:34

Moin zusammen,

Bei Regen, Schnee und sogar Glätte, wie im letzten Winter, war ich sogar gerne und viel unterwegs. Ich hatte ja auch kein Auto mehr und wohne im Umland der Stadt. Mir ging es primär um das Gewitter ansich und natürlich auch das damit verbundenen Unwetter und hier habe ich einfach zu viel Respekt.

Leider hat sich in meiner Familie ein Todesfall ereignet, weshalb ich erst etwas später starten werde. Ich hoffe aber spätestens in zwei Wochen und dann geht es in Richtung Bodensee und mit hoffentlich ebenfalls gutem Wetter über mir.

Viele Grüße,
Zauberfaltrad

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Re: Radreise quer durch Deutschland und Alpen mit Faltrad oder MTB?

Beitrag von Karsten » Fr 8. Jun 2018, 00:48

Zauberfaltrad hat geschrieben:
Do 7. Jun 2018, 20:34
Moin zusammen,

Bei Regen, Schnee und sogar Glätte, wie im letzten Winter, war ich sogar gerne und viel unterwegs. Ich hatte ja auch kein Auto mehr und wohne im Umland der Stadt. Mir ging es primär um das Gewitter ansich und natürlich auch das damit verbundenen Unwetter und hier habe ich einfach zu viel Respekt.

(...)
Wg Blitzschlag hab' ich nicht die allergeringsten Bedenken.
Da ist die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Unfall auf'm Radweg erheblich größer.
Wie Ch.Bacca schrub, sind die Windböen unberechenbar und können volle Orkanstärke erreichen.
Da hab' ich in unmittelbarer Nähe schon Boote kenntern, Bäume entwurzelt und Zelte wegfliegen gesehen.
Jeweils in wenigen Minuten.
Auf der Radtour habe ich aber, wie erwähnt, immer rechtzeitig einen Unterschlupf gefunden oder bauen können.
Ich liebe es, ein Gewitter aus dem Zelt heraus zu beobachten, wenn ich rechtzeitig alle Sturmleinen gesetzt und sorgfältig gespannt habe,

Gruß Karsten

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